Großrazzia in Düsseldorf: Polizei deckt Verkehrsdelikte und schwere Straftaten auf
Heinz-Josef ZirmeGroßrazzia in Düsseldorf: Polizei deckt Verkehrsdelikte und schwere Straftaten auf
Düsseldorfer Polizei führt Großrazzia gegen Verkehrs- und Zollverstöße durch
Die Düsseldorfer Polizei hat vergangenen Freitag eine groß angelegte Kontrollaktion durchgeführt, die sich gegen Verkehrs- und Zollvergehen richtete. Bei der sechsstündigen Razzia wurden 117 Personen und 96 Fahrzeuge überprüft. Die Behörden deckten dabei ein breites Spektrum an Verstößen auf – von einfachen Verkehrsdelikten bis hin zu schwerer Kriminalität.
Die Aktion fand am 24. April 2026 zwischen 13:00 und 19:00 Uhr statt. Beamte kontrollierten im gesamten Stadtgebiet Fahrzeuge und verhängten 33 Ordnungswidrigkeitenverfahren. Sechs davon betrafen geringfügige Verstöße wie das Nichtmitführen eines Ausweisdokuments.
Ein Autofahrer wurde ohne gültigen Führerschein und unter Kokaineinfluss am Steuer angetroffen. Ein weiterer Mann hatte an einem in den Niederlanden zugelassenen Fahrzeug portugiesische Kennzeichen angebracht – offenbar in dem Versuch, eine Überprüfung zu umgehen. Ein Kleintransporter mit schweren technischen Mängeln wurde aus dem Verkehr gezogen und zur Untersuchung gebracht, wobei mehrere gefährliche Defekte bestätigt wurden.
Im Rahmen der Kontrollen wurden sieben strafrechtliche Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Vorwürfe reichen von Fahren ohne Führerschein über Urkundenfälschung bis hin zu Kennzeichenbetrug. Zudem deckten Zollbeamte 20 Fälle von Schwarzarbeit, Steuerhinterziehung und Sozialleistungsbetrug auf.
Insgesamt wurde 24 Fahrern die Weiterfahrt untersagt, zwei Fahrzeuge wurden als Beweismittel beschlagnahmt.
Die Aktion führte zu Bußgeldern, Fahrzeugsicherstellungen und mehreren laufenden Ermittlungen. Polizei und Zollbehörden werten weiterhin die Beweismittel aus den Kontrollen aus. In mehreren Fällen wird mit weiteren rechtlichen Konsequenzen gerechnet.






