Grevenbroich erhöht Müllgebühren 2026 wegen illegaler Abfallkippen um 7,8 Prozent
Mirjana SchachtGrevenbroich erhöht Müllgebühren 2026 wegen illegaler Abfallkippen um 7,8 Prozent
Illegale Müllkippen treiben Abfallentsorgungskosten in Grevenbroich in die Höhe
Vorschau: Für das Jahr 2026 werden die Gebühren für die Abfallentsorgung in Grevenbroich angepasst. Grund dafür sind deutlich gestiegene Kosten in den Gebührenhaushalten, die die Stadt nach dem aktuellen Kommunalabgabengesetz vollständig über Gebühren decken muss. Dabei dürfen nur die tatsächlichen Kosten in Rechnung gestellt werden, und eventuelle Fehlbeträge sollen innerhalb von vier Jahren ausgeglichen werden.
Veröffentlichungsdatum: 12. Dezember 2025
Schlagwörter: Finanzen, Wirtschaft
Artikel: Die Einwohner von Grevenbroich müssen ab 2026 mit höheren Abfallgebühren rechnen. Die Stadt kündigte eine Erhöhung um 7,8 Prozent an und begründet dies mit steigenden Kosten für die Abfallbewirtschaftung und Deponiegebühren. Besonders problematisch seien illegale Müllablagerungen und die Zunahme komplexer Abfallarten, so die Verantwortlichen.
Die jährliche Gebühr für eine Standard-120-Liter-Restmülltonne steigt von 278,59 Euro auf 300,34 Euro. Diese Anpassung spiegelt die höheren Ausgaben für die Beseitigung illegal entsorgter Abfälle wider, darunter vor allem Reifen und gefährliche Stoffe. Solche Gegenstände häufen sich zunehmend an wilden Müllkippen und treiben die Entsorgungskosten in die Höhe.
Die neuen Tarife treten 2026 in Kraft und betreffen vor allem Haushalte mit Standard-Mülltonnen. Illegale Müllentsorgung bleibt ein zentraler Kostentreiber, da die Stadt vermehrt mit Reifen und Sonderabfällen konfrontiert ist. Ausführliche Finanzberichte stehen Bürgern zur Verfügung, die nähere Informationen wünschen.
