08 May 2026, 18:12

Goldpreis auf Rekordhoch – wie Verkäufer jetzt vor Betrug geschützt sind

Goldmünze mit der Inschrift "Gut für 12% im Handel" an einem Haken befestigt.

Wie man herausfindet, was alter Goldschmuck jetzt wert ist - Goldpreis auf Rekordhoch – wie Verkäufer jetzt vor Betrug geschützt sind

Goldpreis erreicht Rekordhoch – Experten warnen vor Betrug beim Verkauf

Der Goldpreis hat ein neues Allzeithoch erreicht: Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kostet mittlerweile über 3.500 Euro. Das entspricht einem Anstieg von fast 50 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und etwa dem Doppelten des Werts von vor drei Jahren. Angesichts dieser Entwicklung wollen viele Deutsche ihr altes Schmuck, Münzen oder Barren verkaufen – doch Fachleute warnen vor Risiken und Betrugsmaschen.

Aktuell liegt der Preis für ein Gramm Gold bei rund 115 Euro, sodass eine Feinunze deutlich über 3.500 Euro wert ist. Schätzungen zufolge besitzen Privatpersonen in Deutschland etwa 9.000 Tonnen Gold, wobei rund 60 Prozent der Bevölkerung in irgendeiner Form über Gold verfügen. Ob geerbte Ringe oder vergessene Ketten – viele durchsuchen nun ihre Schubladen nach lang vergessenen Schätzen.

Der Wert von Goldgegenständen hängt dabei maßgeblich von deren Feingehalt ab. Zertifizierte Barren lassen sich nach Gewicht und Goldanteil verkaufen, während Münzen oder Zahngold oft eine fachkundige Bewertung erfordern. Schmuckstücke tragen in der Regel einen Stempel – etwa „333“ (ein Drittel Gold) oder „750“ (drei Viertel Gold) –, der Aufschluss über ihren Wert gibt. Finanzexperte Ralf Scherfling rät: „Eine Goldkette mit einem Materialwert von 500 Euro sollte in einem fairen Angebot mindestens 450 Euro einbringen.“

Wer verkaufen möchte, hat mehrere Optionen: den Besuch beim örtlichen Juwelier, die Einladung eines Gutachters nach Hause oder den Verkauf über seriöse Online-Plattformen. Doch die Polizei warnt vor unseriösen Händlern, die als „wandelnde Gold- und Pelzkäufer“ unterwegs sind und unerfahrene Verkäufer mit dumpingpreisen übers Ohr hauen. Betrüger locken oft mit angeblich „besten Preisen“ in Flyern oder Online-Anzeigen, um nach der Begutachtung des Goldes spurlos zu verschwinden. Experten empfehlen, mehrere Angebote zu vergleichen, das Gold nie aus den Augen zu geben und Händler zu meiden, die zum schnellen Verkauf drängen.

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Angesichts der explodierenden Goldpreise tauschen viele alte Schmuckstücke und Münzen gegen Bargeld. Doch der Prozess erfordert Vorsicht, um Betrug und unfaire Deals zu vermeiden. Wer Reinheit prüft, Angebote vergleicht und auf vertrauenswürdige Käufer setzt, kann einen fairen Preis für sein Gold erzielen.

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