07 March 2026, 12:10

Gleichstellungsbeauftragte kehrt nach Rechtsstreit in ihr Amt zurück

Ein Plakat für die Feierlichkeiten zum Equal Rights Day von Team Redstone, das eine Frau mit einer "Women's Equality"-Fahne zeigt, mit Logo und Informationen unten.

Gleichstellungsbeauftragte kehrt nach Rechtsstreit in ihr Amt zurück

Die Stadt Dinslaken hat ihren langjährigen Rechtsstreit mit Karin Budahn-Diallo, der ehemaligen Gleichstellungsbeauftragten, beigelegt. Die Einigung ermöglicht ihr die Rückkehr in ihr Amt nach zweijähriger Abwesenheit. Ihr erster offizieller Termin wird ein Treffen mit Mitarbeiterinnen am 6. März 2026 sein – kurz vor dem Internationalen Frauentag.

Budahn-Diallo war im November 2023 von ihrem Posten bei der Arbeitsagentur in Berlin enthoben worden, was einen über zwei Jahre andauernden Rechtsstreit auslöste. Die Stadt hat nun das gerichtliche Urteil zu ihren Gunsten akzeptiert und wird keine weiteren Schritte einleiten. Im Rahmen der Vereinbarung erhält sie wieder Zugang zu ihrem Büro und allen notwendigen Unterlagen, um ihre Arbeit in der Agentur für Arbeit in Stuttgart aufzunehmen.

Bürgermeister Simon Panke bezeichnete den Konflikt als ein "unerwünschtes Erbe" und begrüßte die Möglichkeit, nun nach vorne zu blicken. Sowohl er als auch Budahn-Diallo haben sich verpflichtet, die Gleichstellung der Geschlechter in der Verwaltung voranzutreiben. Die Beauftragte selbst betonte ihr Engagement für "gelebte Gleichberechtigung" und äußerte Erleichterung über ihre Rückkehr in den Dienst.

Beide Seiten haben sich auf ein professionelles und respektvolles Arbeitsverhältnis verständigt. Budahn-Diallos Wiedereinsetzung markiert das Ende eines umstrittenen Kapitels, wobei ihr erster Fokus nun auf der Vorbereitung des anstehenden Treffens mit den Mitarbeiterinnen liegt.

Mit der Beilegung des Rechtsstreits kehrt Budahn-Diallo offiziell in ihre Rolle als Gleichstellungsbeauftragte zurück. Ihre erste Aufgabe wird die Leitung eines Treffens für Mitarbeiterinnen Anfang März sein. Stadt und Verwaltung haben zugesagt, ihre Arbeit zur Förderung der Gleichstellung künftig zu unterstützen.

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