Gladbachs Trainer Eugen Polanski plant mit Doppelspitze gegen Leipzig
Mirjana SchachtGladbachs Trainer Eugen Polanski plant mit Doppelspitze gegen Leipzig
Borussia Mönchengladbach könnte unter Trainer Eugen Polanski bald auf ein System mit zwei Stürmern umstellen. Der Wechsel folgt auf starke Leistungen von Haris Tabaković, der dem Team half, sich vom Tabellenende auf Platz 12 vorzuarbeiten. Nun wächst die Spekulation, wie die Offensive im Freitagsspiel gegen RB Leipzig (20:30 Uhr) aussehen wird.
Tabaković, ein 1,94 Meter großer Leihspieler von der TSG Hoffenheim, zeigt in dieser Saison herausragende Form. Der Angreifer traf in Pflichtspielen bereits achtmal – sieben davon in den letzten acht Bundesliga-Partien der Fohlen. Sein körperbetonter, kämpferischer Spielstil erinnert an den des Mannschaftskapitäns Tim Kleindienst, der in der vergangenen Saison mit 16 Toren bester Torschütze des Teams war.
Kleindienst, der sich nach seiner Rückkehr in die Startelf drängt, sah sich während seiner Abwesenheit mit Konkurrenz durch Tabaković konfrontiert. Die beiden könnten bald gemeinsam die Sturmspitze bilden, während Polanski über eine taktische Anpassung nachdenkt. Diese Überlegung kommt nach der jüngsten Leihe von Stürmer Alejo Sarco von Bayer Leverkusen, der die offensive Bank weiter verstärkt.
Polanski, der im September 2025 zunächst als Interimstrainer eingesetzt wurde, bevor er einen Vertrag bis 2028 erhielt, hat die neue Aufstellung noch nicht bestätigt. Die Fans könnten die Veränderung bereits am Freitagabend erleben, wenn Gladbach um 20:30 Uhr gegen RB Leipzig antritt.
Ein System mit zwei Stürmern wäre eine taktische Weiterentwicklung für die Fohlen – Tabaković und Kleindienst würden sowohl körperliche Präsenz als auch Torgefahr bieten. Das Ergebnis des Freitagsspiels wird zeigen, ob Polanskis Experiment aufgeht. Fest steht: Die offensiven Möglichkeiten des Teams haben in den letzten Wochen deutlich an Qualität gewonnen.
