Gladbachs Abwärtsspirale hält an: Vier Niederlagen in sechs Spielen
Heinz-Josef ZirmeGladbachs Abwärtsspirale hält an: Vier Niederlagen in sechs Spielen
Borussia Mönchengladbach hat eine weitere schwere Heimniederlage einstecken müssen – diesmal gegen den VfB Stuttgart. Die Pleite verlängert die negative Serie des Vereins, der in der 2. Bundesliga-Tabelle nun auf Platz 11 abgerutscht ist. Trotz wachsender Sorgen über die aktuelle Form geben sich die Klubverantwortlichen kämpferisch.
Das Spiel nahm früh eine ungünstige Wende, als Haris Tabaković in der 13. Minute einen Elfmeter verfehlte. Bei einem Stand von 0:0 setzte der verpasste Treffer den Ton für die Partie. Stuttgart nutzte die Chance effizient und verschärfte Gladbachs Probleme vor heimischem Publikum.
Die Fohlen haben nun vier ihrer letzten sechs Ligaspiele verloren. Mit nur vier Punkten aus diesen Partien rutschen sie gefährlich nah an die Abstiegszone heran. Aktuell liegen sie fünf Punkte über dem Relegationsplatz – ein Vorsprung, der kaum beruhigt.
Nach der Niederlage sprach Cheftrainer Eugen Polanski unumwunden: "Wir sind da, wo wir sind – jeder kann die 2. Bundesliga-Tabelle lesen." Seine Worte spiegelten Frust wider, aber auch die Weigerung, Ausreden zu suchen. Kapitän Rocco Reitz wies Spekulationen über ein "grundsätzliches Problem" im Verein zurück und betonte, die Schwächen seien behebbar.
Sportdirektor Rouven Schröder zeigte sich entschlossen und bezeichnete Gladbach als "ein Team, das immer am Limit kämpft". Gleichzeitig warnte er, die Spieler müssten "ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen", um weitere Rückschläge zu vermeiden.
Die jüngste Niederlage erhöht den Druck auf Mönchengladbach, die ihren Abwärtstrend stoppen müssen. Da keine Verstärkungen für den Kader gemeldet werden, ist der Verein auf die aktuelle Mannschaft angewiesen, um die Wende zu schaffen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, ob es gelingt, sich aus dem Abstiegskampf in der 2. Bundesliga zu lösen.
