08 February 2026, 06:20

Gil Ofarim zahlt 20.000 Euro – und muss für immer schweigen

John McCain, gekleidet in Anzug und Krawatte, steht vor einem Mikrofon mit unscharfem Hintergrund.

Das ist, was Gil Ofarims Anwälte ihm vor dem Dschungelcamp rieten - Gil Ofarim zahlt 20.000 Euro – und muss für immer schweigen

Der Sänger Gil Ofarim hat den Rechtsstreit um den sogenannten Davidstern-Skandal beigelegt. Der Fall, der nach einem Vorfall in einem Leipziger Hotel begann, endete mit einer Zahlung von 20.000 Euro an den beteiligten Mitarbeiter. Rechtliche Auflagen verbieten Ofarim nun, sich öffentlich zum Sachverhalt zu äußern – selbst während seiner Teilnahme an Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!

Der Skandal war aufgekommen, nachdem Ofarim vorgeworfen worden war, gegenüber einem Hotelangestellten antisemitische Äußerungen getätigt zu haben. Der Mitarbeiter behauptete, der Musiker habe verlangt, seinen Davidstern unter der Kleidung zu verstecken, was eine öffentliche Empörung auslöste. Ursprünglich hatte die Schadensersatzforderung gegen Ofarim 40.000 Euro betragen, doch die endgültige Einigung sah eine Zahlung von 20.000 Euro für immateriellen Schaden vor.

Die juristischen Auseinandersetzungen zogen sich hin und verursachten hohe Kosten. Bis zum Abschluss des Verfahrens hatte Ofarim rund 70.000 Euro aufgewendet – für Strafen, eigene Anwaltskosten und die Entschädigungszahlung. Seine Anwälte, darunter Alexander Stevens, rieten ihm während des gesamten Prozesses zu Stillschweigen und verwiesen auf anhaltende rechtliche Risiken.

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Eine Vertraulichkeitsvereinbarung und eine Unterlassungserklärung hindern Ofarim nun daran, zentrale Details des Falls zu erörtern. Diese Beschränkungen gelten auch während seiner Teilnahme an der Reality-Show. Stevens bestätigte das Bestehen dieser rechtlichen Verpflichtungen und betonte, dass Ofarim ohne Konsequenzen keine weiteren Stellungnahmen abgeben dürfe.

Die Einigung beendet einen kostspieligen und viel beachteten Rechtsstreit. Ofarims Zahlung von 20.000 Euro regelt zwar den unmittelbaren Anspruch, doch die juristischen Folgen – einschließlich Geldstrafen und Schweigepflichten – schränken seine öffentlichen Äußerungen weiterhin ein. Der Fall gilt als abgeschlossen, weitere rechtliche Schritte von beiden Seiten werden nicht erwartet.