Gewaltwelle erschüttert Dortmunder Fußballspiele zu Jahresbeginn 2026
Mirjana SchachtGewaltwelle erschüttert Dortmunder Fußballspiele zu Jahresbeginn 2026
Gewalttätige Vorfälle überschatten Fußballspiele in Dortmund Anfang 2026
Eine Reihe schwerwiegender Zwischenfälle hat die Fußballspiele in Dortmund zu Beginn des Jahres 2026 belastet. Zu den Ausschreitungen zählten bewaffnete Raubüberfälle, Massenschlägereien sowie illegale Versuche, die Stadionabsperrungen zu durchbrechen. Die Polizei hat seitdem Dutzende strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet und gegen die Beteiligten harte Sanktionen verhängt.
Die Unruhen begannen am 28. Januar 2026, als im Dortmunder Stadtzentrum vor dem Champions-League-Spiel zwischen Borussia Dortmund und dem FC Internazionale Mailand ein bewaffneter Raubüberfall verübt wurde. Zwei separate Überfälle wurden gemeldet, bei denen mutmaßlich Fans von Borussia Dortmund Anhänger des Hamburger SV ins Visier genommen hatten.
Nach dem Spiel blockierten etwa 300 größtenteils vermummte BVB-Fans die Mannschaftsbusse des Hamburger SV. Die Auseinandersetzung eskalierte schnell, es kam zu tätlichen Angriffen zwischen den verfeindeten Gruppen. Zudem wurden zu Spielbeginn und während der Partie von unbekannten Tätern Pyrotechnik gezündet.
Am 28. Februar 2026 versuchte eine Gruppe auswärtiger Fans des FC Bayern München, sich gewaltsam Zugang zum Stadion zu verschaffen. Die Behörden reagierten mit der vorläufigen Festnahme von 16 Verdächtigen und verhängten gegen 152 Personen Stadionverbote. Insgesamt wurden 34 strafrechtliche Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls, Raubs, Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.
Trotz der Unruhen besuchten am 21. März 2026 beim Spiel von Borussia Dortmund gegen den Hamburger SV 81.365 Zuschauer das Signal Iduna Park, darunter 7.770 Auswärtsfans.
Die Dortmunder Polizei hat angekündigt, weiterhin konsequent gegen diejenigen vorzugehen, die Fußballveranstaltungen in rechtsfreie Räume verwandeln. Die Ermittlungen dauern an, bisher wurden gegen die festgenommenen Verdächtigen jedoch noch keine Anklagen erhoben oder Verurteilungen ausgesprochen. Die Behörden bleiben wachsam und reagieren auf weitere Bedrohungen durch gewaltbereite Störer.






