20 April 2026, 16:13

Fünf Jugendliche nach Graffiti-Angriff auf Stromkasten in Dortmund festgenommen

Polizeibeamte in schwarzen Uniformen und blauen Helmen stehen vor einem mit Graffiti bedeckten Gebäude während einer Straßenschlacht, mit verstreuten Papieren und Gegenständen auf dem Boden.

Fünf Jugendliche nach Graffiti-Angriff auf Stromkasten in Dortmund festgenommen

Fünf Jugendliche wurden in den frühen Morgenstunden in Dortmund-Hombruch festgenommen, nachdem sie angeblich einen Stromkasten mit Graffiti besprüht hatten. Die Polizei griff ein, nachdem ein Nachbar, der die Tat beobachtet hatte, den Notruf alarmierte. Der Gruppe droht nun eine Anklage wegen Sachbeschädigung, nachdem Beamte in ihrem Auto Graffiti-Werkzeug sicherstellten.

Der Vorfall begann kurz vor Mitternacht, als ein Anwohner die Gruppe in der Nähe der Ecke Zillestraße/Harkortstraße bemerkte. Gegen 23:40 Uhr waren die fünf mit einem Dacia in Richtung des Stromkastens aufgebrochen, den sie später als Ziel auswählten. Der Zeuge informierte umgehend die Rettungsleitstelle, woraufhin die Polizei schnell reagierte.

Als die Beamten eintrafen, waren die Verdächtigen bereits geflüchtet, doch sie konnten wichtige Hinweise zum Fahrzeug sammeln. Gegen 0:30 Uhr orteten sie den Dacia in der Gildenstraße – das Kennzeichen stimmte mit der früheren Meldung überein. Im Kofferraum entdeckten die Ermittler frische Farbe sowie Graffiti-Utensilien, die die Gruppe mit dem Vandalismus in Verbindung brachten.

Bei den Beschuldigten handelt es sich um zwei 17-Jährige aus Dortmund und drei 19-Jährige aus Unna. Ihr gewähltes Graffiti-Motiv, die Parole "ACAB" (All Cops Are Beautiful), wurde am Tatort vorgefunden. Die Behörden beschlagnahmten das Werkzeug als Beweismittel und leiteten gegen alle fünf ein Verfahren wegen Sachbeschädigung ein. Ob die Gruppe für weitere nächtliche Aktionen in der Umgebung verantwortlich ist, wird noch geprüft.

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Die Jugendlichen müssen sich nun auf weitere juristische Schritte einstellen. Die beschlagnahmten Utensilien und das Graffiti-Motiv dienen als Beweismaterial. Die Polizei ermittelt weiterhin, ob ähnliche Vorfälle in der Region mit denselben Personen in Verbindung stehen könnten.

Quelle