Friedensdialog statt Kriegsrhetorik: Wie die Ukraine-Krise diplomatisch gelöst werden kann
Heinz-Josef ZirmeFriedensdialog statt Kriegsrhetorik: Wie die Ukraine-Krise diplomatisch gelöst werden kann
Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach veranstaltet öffentlichen Vortrag: "Russland als Feind oder die Notwendigkeit der Friedensbereitschaft"
Am Dienstag, dem 25. November, um 19:00 Uhr lädt der Rosa-Luxemburg-Club Mönchengladbach zu einer kostenlosen öffentlichen Veranstaltung ein. Unter dem Titel "Russland als Feind oder die Notwendigkeit der Friedensbereitschaft" wird die aktuelle Debatte über Kriegsvorbereitungen und die wahrgenommene Bedrohung durch Ukraine kritisch beleuchtet. Interessierte können vor Ort im Katholischen Forum (Bettrather Straße 22, Raum 043) oder online über Zoom teilnehmen.
Der Abend stellt die Vorstellung infrage, dass militärische Aufrüstung die einzige Antwort auf die heutige politische Lage sei. Referierende analysieren die militärischen Kapazitäten von NATO und Ukraine und loten Alternativen zu einer dauerhaften Kriegsbereitschaft aus. Zudem wird die Rolle der KSZE/OSZE aufgegriffen und ihr Potenzial für ein neues europäisches Sicherheitskonzept diskutiert.
Als Gast wird Reiner Braun, Vorstandsmitglied des Internationalen Friedensbüros (IPB), per Zoom zugeschaltet. Der langjährige Friedensaktivist war Mitinitiator großer Demonstrationen, darunter der Großkundgebung am 3. Oktober. Braun setzt sich für diplomatische Lösungen und Verhandlungen im Ukraine-Konflikt ein und kritisiert die Eskalationspolitik der NATO sowie das Fehlen einer Friedensstrategie der EU. Seine Arbeit konzentriert sich auf "Bürgerdiplomatie" mit Ukraine und den BRICS-Staaten und warnt vor neuen US-Raketenstationierungen. Das IPB, das weltweit größte Friedensnetzwerk, vereint über 440 Organisationen in mehr als 100 Ländern. Die Veranstaltung ist für alle offen, der Eintritt ist frei.
Im Mittelpunkt stehen Perspektiven zur Deeskalation zwischen NATO und Ukraine. Durch eine kritische Auseinandersetzung mit kriegszentrierten Politiken soll der Abend diplomatische Wege aus der Konfrontation aufzeigen. Die Organisator:innen rufen zur regen Teilnahme vor Ort wie online auf.
