03 May 2026, 08:15

Frau inszeniert eigene Entführung – und fliegt wegen 5.000 Euro auf

Plakat mit einer Frau in einem weißen Kleid mit entschlossener Miene, umgeben von Text, der zur Blutuntersuchung aufruft, um falsche Scham und Angst zu vermeiden, vor tiefblauem Hintergrund.

Prozess: Frau simuliert ihre eigene Entführung beim Ehemann - Frau inszeniert eigene Entführung – und fliegt wegen 5.000 Euro auf

Eine Frau inszenierte ihre eigene Entführung, um ihren Ehemann zur Zahlung eines Lösegelds zu erpressen. Der aufwendige Betrug flog auf, nachdem die Polizei eine groß angelegte Ermittlung eingeleitet hatte. Später stellte sich heraus, dass ihre Tat mit einer Spiel- und Kaufsucht sowie schweren Depressionen zusammenhing.

Der Vorfall begann, als der Ehemann der Frau WhatsApp-Nachrichten erhielt, in denen behauptet wurde, sie sei entführt worden. Die Absender forderten ihn auf, 5.000 Euro auf ein Konto zu überweisen, und warnten, dass das Leben seiner Frau in Gefahr sei. Aus Sorge um ihre Sicherheit kam er der Forderung nach.

Die Polizei leitete umgehend eine umfangreiche Operation ein, überwachte die Telefonaktivitäten und führte eine großflächige Suche durch. Schließlich fanden Beamte die Frau in der Nähe des Kölner Doms, wo sie ihre vermeintliche „Freilassung“ inszeniert hatte. Die Ermittler entdeckten bei ihr fast 5.000 Euro, und sie gestand die Tat bei der Vernehmung.

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Der Fall wurde später vor dem Landgericht Köln verhandelt. Dabei kam ans Licht, dass die Frau durch ihre Sucht Schulden in Höhe von 20.000 Euro angehäuft hatte. Trotz ihres Vergehens entschied sich ihr Mann, ihr zu verzeihen, und beglich ihre ausstehenden Verbindlichkeiten.

Die Täuschung der Frau führte zu einer umfassenden polizeilichen Untersuchung, bevor sie gestand. Die Entscheidung ihres Mannes, ihr zu vergeben und ihre Schulden zu tilgen, beendete den Fall. Das Gerichtsverfahren bestätigte die finanziellen und emotionalen Folgen ihrer Suchterkrankung.

Quelle