12 March 2026, 08:11

Frankfurter Buchmesse lockt mit neuem Autorentreff tausende Fans an

Ein Mann im Anzug und Krawatte unterschreibt Autogramme für eine Menschenmenge, einige halten Taschen und Bücher, mit einer beleuchteten Wand im Hintergrund.

Stunden des Wartens in der Schlange für die Stars - Frankfurter Buchmesse lockt mit neuem Autorentreff tausende Fans an

Die diesjährige Frankfurter Buchmesse präsentierte eine Neuheit: einen eigenen Bereich namens "Triff den Autor" in der historischen Festhalle. Begeisterte Leser strömten dorthin, standen stundenlang Schlange, um ihre Lieblingsautoren zu treffen und Autogramme zu ergattern. Erstmals öffneten die Veranstalter die Messe am Freitagmorgen auch für nicht berufliche Besucher – was die Besucherzahlen weiter in die Höhe trieb.

Die Festhalle verwandelte sich in eine 5.600 Quadratmeter große Fläche, auf der 84 Autorinnen und Autoren über 91 Stunden lang Bücher signierten und für Fotos posierten. Bei gefragten Schriftstellerinnen wie Caroline Wahl waren Vorabreservierungen nötig, während andere, etwa SenLinYu – bekannt für die Harry-Potter-Fanfortsetzung Manacled – lange, geduldige Schlangen anlockten. Ein durchdachtes System sorgte für Ordnung: Fünf Signiertische, jeweils in drei Reihen unterteilt, ermöglichten fließende Abläufe für aktuelle und aufstrebende Autoren.

Besonders morgens herrschte reger Andrang, vor allem an den Tischen von Stella Tack und Antonia Wesseling. An anderen Stationen waren die Schlangen kürzer, sodass Fans mehr Zeit für Gespräche hatten. Die Organisatoren rechneten mit rund 20.000 Besuchern für die Veranstaltung, auch wenn exakte tägliche Zahlen aus den Vorjahren nicht vorliegen.

Ein weiteres Novum in diesem Jahr: Nicht-Fachbesucher durften bereits freitagsmorgens die Messe betreten – was die Vorfreude zusätzlich steigerte.

Der neue Bereich "Triff den Autor" brachte Tausende Leser in einem gut organisierten Rahmen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern zusammen. Zwischen langen Warteschlangen für die Stars der Szene und ruhigeren Ecken zeigte die Veranstaltung, wie sehr die Buchmesse zunehmend auch das allgemeine Publikum anspricht. Offizielle tägliche Besucherzahlen stehen zwar noch aus, doch der Zuspruch deutet auf ein großes öffentliches Interesse an direkten Autorbegegnungen hin.

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