12 June 2026, 16:08

Forscher analysieren, wie Fußballfans bei der WM 2026 körperlich reagieren

Forscher wollen 'Fußballfieber' bei der WM untersuchen

Forscher analysieren, wie Fußballfans bei der WM 2026 körperlich reagieren

Wissenschaftler der Universität Bielefeld starten eine neue Studie, um zu untersuchen, wie Fußballfans körperlich auf Spiele reagieren. Im Mittelpunkt der Forschung steht die FIFA-Weltmeisterschaft 2026, die wegen ihres globalen Ausmaßes und der konsistenten emotionalen Auslöser ausgewählt wurde. Christian Deutscher, einer der Projektleiter an der Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft, wird die Arbeit leiten.

Das Team möchte die körperlichen Reaktionen von Fans verschiedener Nationalmannschaften auf dieselben Spielsituationen vergleichen. Teilnehmer müssen sich zunächst online registrieren und dabei Angaben zu ihrem Wohnland, Geschlecht, ihrer Nationalität, ihrer favorisierten Mannschaft und der Intensität ihrer Fangemeinschaft machen.

Sobald sich genug Anhänger einer einzelnen Nationalmannschaft angemeldet haben, erhalten sie personalisierte Einladungen, ihre Smartwatches mit der Studie zu verknüpfen. Die App der Studie ist mit verschiedenen Smartwatch-Marken und Fitness-Trackern kompatibel. Die Geräte zeichnen während der Spiele Daten wie Herzfrequenz, Bewegungen und andere körperliche Reaktionen auf.

Die Forscher werden zudem erfassen, wie die Teilnehmer die Spiele verfolgen – ob live im Stadion, im Fernsehen, über Live-Ticker oder bei öffentlichen Übertragungen. Dies soll helfen zu verstehen, wie verschiedene Konsumformen die physiologischen Reaktionen beeinflussen.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ziel der Studie ist es, aufzudecken, wie Fans Siege und Niederlagen auf körperlicher Ebene erleben. Durch die Analyse von Echtzeitdaten hofft das Team, Muster in den emotionalen und physischen Reaktionen verschiedener Fangruppen zu erkennen. Die Ergebnisse könnten neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen Sport und menschlicher Physiologie liefern.

Quelle