18 February 2026, 02:21

Flughafen Mönchengladbach wird zum Hightech-Hub für Luft- und Raumfahrt

Eine Gruppe von Männern in Mützen arbeitet an einem Flugzeug in einer Schwarz-Weiß-Fabrikumgebung, umgeben von Metallobjekten, Leitern und anderen Gegenständen.

Flughafen Mönchengladbach wird zum Hightech-Hub für Luft- und Raumfahrt

Flughafen Mönchengladbach entwickelt sich zum Zentrum der Allgemeinen Luftfahrt und wachsendem Luft- und Raumfahrtstandort

Der Flughafen Mönchengladbach hat sich zu einem zentralen Knotenpunkt für die Allgemeine Luftfahrt und einen dynamisch wachsenden Luft- und Raumfahrtstandort entwickelt. Mit 47 ansässigen Unternehmen und 829 Beschäftigten verzeichnet der Standort seit der Übernahme durch die Stadt im Jahr 2018 ein beträchtliches Wachstum. Ein kürzlicher Besuch einer Delegation unterstrich seine Rolle als Innovationsmotor in der Region.

Die Delegation informierte sich vor Ort über die neuesten Entwicklungen und zukünftigen Pläne des Flughafens Mönchengladbach. Erster Halt war The Exploration Company (ehemals Thrustworks GmbH), ein Spezialist für die additive Fertigung hochleistungsfähiger Metallbauteile für die Luft- und Raumfahrt sowie Spitzentechnologien. Die Expertise des Unternehmens in Hochleistungslegierungen stärkt den Luftfahrtcluster am Flughafen; nach der jüngsten Übernahme sind weitere Expansionsschritte geplant.

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Bei der Rheinland Air Service GmbH (RAS) erhielt die Gruppe Einblicke in die Instandhaltungs- und Überholungsdienstleistungen des Unternehmens. Sowohl RAS als auch The Exploration Company veranschaulichen den technologischen Fokus und Innovationsgeist, die die Luft- und Raumfahrtbranche am Standort prägen.

Seit 2018 ist die Beschäftigtenzahl am Flughafen um etwa 43 Prozent gestiegen. Dr. Ulrich Schüchhaus, Geschäftsführer der Flughafen Mönchengladbach GmbH (MGL), betonte die wirtschaftliche Bedeutung des Standorts und verwies auf den Schwerpunkt neuer Technologien. Sein Kollege Andreas Ungar, ebenfalls MGL-Geschäftsführer, ergänzte, der Flughafen schaffe qualifizierte Arbeitsplätze und gestalte die Zukunft der Luft- und Raumfahrt in Nordrhein-Westfalen mit.

Staatssekretär Paul Höller bezeichnete den Flughafen Mönchengladbach als ein "Zukunftslabor" für die Branche. Er hob die idealen Rahmenbedingungen für die Förderung von Innovation und Entwicklung in der Luft- und Raumfahrt hervor.

Aktuell beherbergt der Flughafen 47 Unternehmen und bietet 829 Arbeitsplätze – ein Zeichen für das rasante Wachstum unter städtischer Führung. Der Fokus auf Innovation und Hightech-Fertigung zieht weiterhin Investitionen und Fachwissen an. Der Delegationsbesuch unterstrich die wachsende Bedeutung des Standorts für die Luft- und Raumfahrtbranche.