Flüchtiges Wallaby hält Spandau-Kladow in Atem: Was tun bei Begegnung?
Mirjana SchachtFlüchtiges Wallaby hält Spandau-Kladow in Atem: Was tun bei Begegnung?
Känguru-Wallaby auf freiem Fuß in Berlins Bezirk Spandau – konkret in Kladow
Ein Wallaby – ein kleinerer Verwandter des Kängurus – streift seit Sonntag frei durch den Spandauer Ortsteil Kladow, nachdem es von seinem Besitzer entkommen ist. Anwohner und die örtliche Polizei haben das Tier bereits gesichtet. Die Behörden haben Verhaltensregeln für den Fall herausgegeben, dass man dem Wallaby begegnet.
Das entlaufene Tier, das eine Kopf-Rumpf-Länge von etwa 70 bis 80 Zentimetern aufweist, gilt für Erwachsene als weitgehend harmlos. Die Polizei bestätigte jedoch, dass es bei Bedrohung reagieren könnte.
Anwohner werden aufgefordert, Ruhe zu bewahren, falls sie dem Wallaby begegnen. Davon abzuraten ist es, wegzulaufen, die Arme zu wedeln oder sich größer machen zu wollen. Stattdessen sollte man sich langsam seitwärts bewegen und dabei Abstand halten. Nähert sich das Tier aggressiv, ist es am besten, sofort Schutz zu suchen. Falls das nicht möglich ist, empfiehlt es sich, flach auf den Bauch zu legen, Kopf und Nacken zu schützen und die Beine anzuziehen.
Die Polizei gab bekannt, dass sie nicht aktiv nach dem Wallaby suchen werde, die Bevölkerung aber um Meldungen von Sichtungen bittet. Trotz der ungewöhnlichen Situation besteht kein Zusammenhang zu Marc-Uwe Klings Känguru-Manifest.
Das Wallaby ist weiterhin auf freiem Fuß, und die Behörden verlassen sich auf Hinweise aus der Bevölkerung, um seine Bewegungen nachzuverfolgen. Zwar stellt das Tier für Erwachsene keine direkte Gefahr dar, doch könnte es sich bei Provokation verteidigen. Bis zur sicheren Einfangung des Wallabys werden die Anwohner aufgefordert, die gegebenen Vorsichtsmaßnahmen zu beachten.






