Florian Neuhaus blickt nach Strafe und Degradierung nach vorn – ohne Wechselpläne
Mirjana SchachtFlorian Neuhaus blickt nach Strafe und Degradierung nach vorn – ohne Wechselpläne
Florian Neuhaus, Mittelfeldspieler von Borussia Mönchengladbach, hat sich offen über seine jüngste Zurückstufung und die Kontroverse um seine sarkastischen Äußerungen geäußert. Der 27-Jährige war mit einer Strafe von rund 100.000 Euro belegt und vorübergehend in die U23-Mannschaft des Vereins versetzt worden, nachdem er den ehemaligen Sportdirektor Roland Virkus in einem Video kritisiert hatte.
Neuhaus räumte ein, dass seine Bemerkungen im Mallorca-Video unangemessen gewesen seien, und bezeichnete sie als einen 'Fehler'. Er akzeptierte die Vereinsstrafe und considérés die Degradierung eher als Chance denn als Rückschlag. Trotz Spekulationen habe er nie ernsthaft über einen Wechsel nachdenken wollen, da dies für ihn wie 'Davonlaufen' gewirkt hätte.
Der Spieler steht weiterhin bis 2027 bei Borussia-Park unter Vertrag. Zwar hatten sich in den letzten Monaten Gerüchte über einen möglichen Wechsel verdichtet, doch Neuhaus hat seinen Fokus nun darauf gerichtet, nach vorne zu blicken. Er betonte, wie schnell sich im Fußball die Umstände ändern können, und unterstrich die Notwendigkeit konstanter Leistungen. Auf die Frage nach seinem zukünftigen Gehalt ging er nicht direkt ein, sondern hob hervor, aus der Erfahrung zu lernen und dem Verein weiter verbunden zu bleiben.
Nach seiner vorübergehenden Versetzung trainiert Neuhaus mittlerweile wieder mit der Profimannschaft. Der Vorfall hat keine Auswirkungen auf seinen bis 2027 laufenden Vertrag. Seine weiteren Schritte werden von seiner Form und den Entscheidungen des Vereins in den kommenden Spielzeiten abhängen.
