25 February 2026, 06:31

Ex-Bürgermeisterin Nadine Leonhardt wechselt von der Kommunalpolitik zur GFWS-Wirtschaftsförderung

Ein Plan einer vorgeschlagenen Wohnsiedlung auf einem Blatt Papier, unterteilt in farbige Abschnitte mit Beschriftungen und Texten, die Gebäude, Straßen und andere Merkmale beschreiben.

Ex-Bürgermeisterin Nadine Leonhardt wechselt von der Kommunalpolitik zur GFWS-Wirtschaftsförderung

Nadine Leonhardt übernimmt nach fünf Jahren als Bürgermeisterin von Eschweiler die Teamleitung für Wirtschaftsförderung bei der GFWS. Ihre neue Position krönt eine Karriere, die öffentliche Verwaltung, Wissenschaft und Stadtplanung umfasst. Der Wechsel erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem die GFWS mit der SEG fusioniert und damit die lokale Wirtschaftsförderung neu ausrichtet.

Von 2020 bis 2025 amtierte Leonhardt als Bürgermeisterin von Eschweiler und leitete dort das Wirtschaftsförderungsamt. Während ihrer Amtszeit sicherte sie dem Land Nordrhein-Westfalen Fördermittel in Höhe von 161,5 Millionen Euro für Strukturprojekte – darunter die Innenstadtbelebung und die Umnutzung des Bergwerkskonversionsstandorts. Konkrete Ergebnisse für Unternehmen oder Beschäftigungseffekte wurden jedoch nicht dokumentiert.

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Bevor sie in die Politik ging, arbeitete Leonhardt als Projektkoordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fachhochschule Aachen. Dort steuerte sie bundesgeförderte Initiativen und führte interdisziplinäre Teams. Ihr akademischer Werdegang umfasst einen Master of Arts in Politikwissenschaft von der Universität Trier.

Die Fusion von GFWS und SEG soll die Wirtschaftsförderung effizienter gestalten und enger mit der Stadtplanung verzahnen. Im Zuge der Umstrukturierung entfällt die eigenständige Position des Geschäftsführers. Eschweilers Bürgermeister Klaus Krützen lobte Leonhardts Berufung und betonte ihre Expertise in wirtschaftlichem Wandel und Strukturplanung.

Mit ihrem Wechsel von der kommunalen Politik in die operative Führung bei der GFWS beginnt für Leonhardt ein neuer Karriereabschnitt. Ihre Erfahrung in der Mittelakquise und im Management großer Projekte soll die Ziele der fusionierten Organisation unterstützen. Die Zusammenführung von Wirtschaftsförderung und Stadtplanung liegt nun in der Verantwortung ihres Teams.