Essen zieht Bilanz: Silvester zwischen friedlichen Feiern und Angriffen auf Rettungskräfte
Heinz-Josef ZirmeEssen zieht Bilanz: Silvester zwischen friedlichen Feiern und Angriffen auf Rettungskräfte
Essen Oberbürgermeister Thomas Kufen hat die Einsatzkräfte der Stadt und die Bürgerinnen und Bürger für ihren Einsatz während der Silvesterfeiern gelobt. Zwar verliefen die meisten Feierlichkeiten friedlich, doch gab es auch Angriffe auf Rettungskräfte, die von lokalen Verantwortlichen scharf verurteilt wurden. Der Oberbürgermeister betonte zudem die erfolgreichen Sicherheitsmaßnahmen, darunter die mobile Videoüberwachung in der Nähe des Wasserturms im Südostviertel.
In der Innenstadt waren 18 Ordnungsamtmitarbeiter im Einsatz, um für Ordnung zu sorgen, während sich Menschenmengen versammelten. Die von der Polizei betriebene mobile Videoüberwachung am Wasserturm soll nach den Worten Kufens künftig durch flexiblere Landesregelungen erleichtert werden. Der Oberbürgermeister zeigte sich zufrieden mit der Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Stadtverwaltung, die er als effektiv und gut organisiert bezeichnete.
Trotz des insgesamt positiven Verlaufs verurteilte Kufen ausdrücklich die Angriffe auf Einsatzkräfte und bezeichnete ein solches Verhalten als inakzeptabel. Gleichzeitig dankte er allen, die verantwortungsvoll gefeiert hatten, und würdigte die harte Arbeit der Kräfte, die die ganze Nacht über im Einsatz waren.
Ein besonderer Dank galt auch dem städtischen Entsorgungsbetrieb EBE für die Beseitigung der Silvesterabfallberge. Sicherheit bleibe für Essen oberste Priorität, betonte Kufen.
Die Silvestereinsätze zeigten eine Mischung aus erfolgreichen Sicherheitsvorkehrungen und vereinzelten Gewaltvorfällen gegen Rettungskräfte. Kufens Forderung nach erweiterten lokalen Überwachungsbefugnissen muss nun auf Landesebene geprüft werden. Unterdessen setzt die Stadt weiterhin auf die Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bürgerschaft, um künftige Veranstaltungen reibungslos zu gestalten.






