Essen wagt demokratisches Experiment: Olympischer Bürgerentscheid nur per Briefwahl
Heinz-Josef ZirmeEssen wagt demokratisches Experiment: Olympischer Bürgerentscheid nur per Briefwahl
Essen stimmt per Bürgerentscheid über Olympische Bewerbung ab – erstmals komplett per Briefwahl
Am 19. April 2026 findet in Essen ein Bürgerentscheid über die Olympische Bewerbung der Stadt statt. Erstmals wird die Abstimmung ausschließlich als Briefwahl durchgeführt: Ab Mitte März erhalten alle Wahlberechtigten ihre Unterlagen per Post. Rund 429.000 Menschen sind aufgerufen, über das weitere Vorgehen mitzuentscheiden.
Die Vorbereitungen für die Briefwahl laufen bereits, doch die Organisatoren suchen noch etwa 600 ehrenamtliche Helfer:innen. Gesucht werden unter anderem Wahlvorstände, Schriftführer:innen, Stellvertreter:innen und Hilfskräfte. Die Verantwortlichen erhalten für ihren Einsatz 80 Euro pro Tag, Stellvertreter:innen und Assistent:innen 70 Euro – jeweils inklusive Fahrtkosten.
Interessierte können sich online unter www.unserewebsite/wahlhelfer anmelden. Für Rückfragen steht zudem die Hotline für Wahlhelfer:innen unter der Nummer 88-12344 bereit.
Am Abstimmungstag selbst werden die Stimmen zentral in Halle 4 der Messe Essen ausgezählt. Der Prozess beginnt um 15:00 Uhr, mit ersten Ergebnissen wird noch am Abend gerechnet.
Die Briefwahl stellt für Essen ein neues Verfahren bei Bürgerentscheiden dar. Da die Unterlagen bereits Mitte März verschickt werden, haben die Wähler:innen mehrere Wochen Zeit, ihre Stimme abzugeben. Das Ergebnis wird entscheiden, ob die Stadt ihre Pläne für eine Olympische Bewerbung weiterverfolgt.






