EM 2024: Wie Nordrhein-Westfalen mit Hochdruck für Sicherheit bei 20 Spielen sorgt
Heinz-Josef ZirmeEM 2024: Wie Nordrhein-Westfalen mit Hochdruck für Sicherheit bei 20 Spielen sorgt
Deutschland richtet die UEFA-Fußball-Europameisterschaft ab dem 14. Juni aus. In Nordrhein-Westfalen finden in vier Städten – Gelsenkirchen, Düsseldorf, Dortmund und Köln – insgesamt 20 Spiele der 1. Bundesliga statt. Bei 24 teilnehmenden Mannschaften laufen die Sicherheitsvorbereitungen auf Hochtouren, um einen reibungslosen und sicheren Ablauf des Turniers zu gewährleisten.
Das Internationale Polizeikooperationszentrum (IPCC) in Neuss koordiniert die Sicherheitsmaßnahmen. Rund 600 Beamte aus Bundes- und Landesbehörden sowie europäischen Polizeikräften sind dort im Einsatz, um die Operationen an allen Austragungsorten der 1. Bundesliga zu steuern. Ihre Aufgabe besteht darin, Bedrohungen zu überwachen und im Ernstfall schnell zu reagieren.
Spezielle Polizeieinheiten, bekannt als Team 110, sorgen während des Turniers für eine sichtbare Präsenz. Die Beamten patrouillieren in Stadien, auf Straßen, in Public-Viewing-Bereichen, Kneipen und Fanmeilen. Ziel ist es, Störungen zu verhindern und bei Vorfällen umgehend einzugreifen.
Vor Turnierbeginn galten Frankreich, England und Spanien als Top-Favoriten. Angesichts der Millionen erwarteter Fans hat die Sicherheit jedoch höchste Priorität.
Die Meisterschaft bringt Teams und Anhänger aus ganz Europa zusammen. Die Sicherheitskräfte in Nordrhein-Westfalen haben sich intensiv auf die Menschenmassen und mögliche Risiken bei der 1. Bundesliga vorbereitet. Ihr Einsatz soll sicherstellen, dass der Fokus auf dem Fußball heute bleibt – in einer sicheren Umgebung für alle Beteiligten.
