Düsseldorf kämpft mit 31. Internationalen Wochen gegen Rassismus für eine inklusive Gesellschaft
Gotthold UllmannDüsseldorf kämpft mit 31. Internationalen Wochen gegen Rassismus für eine inklusive Gesellschaft
Die Stadtverwaltung beteiligt sich an den Internationalen Wochen gegen Rassismus und bietet ein vielfältiges Veranstaltungsprogramm an. Die Kampagne, die in diesem Jahr zum 31. Mal in Deutschland stattfindet, läuft vom 6. bis 25. März unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus". Ziel ist es, eine Gesellschaft zu fördern, in der alle Menschen mit Würde, Selbstbestimmung und gegenseitigem Respekt leben können.
Den Auftakt macht am 6. März die Vorführung eines Dokumentarfilms über das heutige Syrien, gefolgt von einer Podiumsdiskussion. Am 10. März finden zwei Veranstaltungen statt: ein Online-Vortrag mit dem Titel "Feindselige Subtilitäten: Aktuelle Formen des Antisemitismus" sowie ein Treffen im Frauen-Café Horrem anlässlich des Internationalen Frauentags.
Den Abschluss bildet am 25. März ein weiterer Online-Vortrag unter dem Titel "Antisemitismus: Was muss erklärt werden?", geleitet von Professor Jan Philipp Reemtsma.
Ähnliche Initiativen haben sich in ganz Europa verbreitet und werden durch EU-weite Strategien wie die "EU-Antirassismus-Strategie" unterstützt, die im Januar 2026 verabschiedet wurde. Auch Städte wie Berlin, Lüneburg, Bad Homburg und Danzig (Gdańsk) veranstalten jährlich Aktionen. Danzig vergibt etwa im Rahmen des "Preises des Danziger Oberbürgermeisters" der Versammlung der Europäischen Regionen Auszeichnungen für Engagement gegen Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit.
Die Kampagne vereint lokale Behörden, Organisationen und Bürger:innen, um Rassismus und Extremismus entgegenzutreten. Das Programm umfasst Filmvorführungen, Vorträge und Diskussionen – alles mit dem Ziel, eine inklusivere Gemeinschaft zu schaffen. Es spiegelt die europäischen Bestrebungen wider, diskriminierungsfreie Gesellschaften aufzubauen.