17 March 2026, 06:13

Dürpel-Festival 2026 kämpft sich durch finanzielle Engpässe – und findet statt

Eine große Gruppe von Menschen geht durch ein großes Gebäude mit Bannern, Topfpflanzen, Rolltreppen, Geländern, Säulen, bedruckten Tafeln, Glastüren und anderen Gegenständen, einige tragen Taschen, wahrscheinlich besuchen sie das National Book Festival.

Dürpel-Festival 2026 kämpft sich durch finanzielle Engpässe – und findet statt

Dürpel-Festival 2026 findet trotz finanzieller Belastungen statt

Das Dürpel-Festival, das größte jährliche Volksfest in Ohligs, wird 2026 wie geplant stattfinden – trotz wachsender finanzieller Herausforderungen. Die Veranstalter der Ohligs Werbegemeinschaft und Interessenvereinigung e.V. (OWG) bestätigten während der jüngsten Mitgliederversammlung die Zukunft des Festivals. Das Event bleibt ein zentraler Bestandteil des lokalen Gemeinschaftslebens, fördert Vereine und verbindet die Nachbarschaft.

Die OWG stand vor schwierigen Entscheidungen, nachdem steigende Sicherheitskosten das Budget belasteten. Einige Mitglieder stellten infrage, ob das Festival unter den aktuellen wirtschaftlichen Bedingungen weitergeführt werden könne. Doch Vorstand und Projektteam bekräftigten ihr Engagement und zeigten sich offen für neue Ideen, um die Tradition lebendig zu halten.

Auf der Versammlung versicherte Dr. Christoph Fuhrmann, Vorsitzender und Schatzmeister des Vereins, den Anwesenden, dass die Stadt Solingen ihre finanzielle Unterstützung aufrechterhalten werde. Dennoch müsse die OWG sicherstellen, dass die Veranstaltung kostendeckend bleibt – Gewinne sind laut Satzung nicht erlaubt.

Zudem kündigte die OWG für 2026 vier sonntägliche Einkaufsveranstaltungen an, darunter einen "Wellness-Sonntag" im Rahmen des OhKi-Kinderfestes. Gleichzeitig werden drei langjährige Vorstandsmitglieder im Sommer 2026 ausscheiden, weshalb dringend neue Ehrenamtliche für das Team gesucht werden.

Die Rettung des Dürpel-Festivals festigt seinen Stellenwert als fester Bestandteil des Ohligser Veranstaltungskalenders. Mit Rückendeckung der Stadt und frischem Engagement will die OWG das Event auch künftig reibungslos organisieren. Nun geht es darum, die Kosten im Griff zu behalten, ohne die Beliebtheit des Festivals bei Vereinen und Anwohnern zu gefährden.

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