Duisburgs neues Wasserstoff-Start-up will Dekarbonisierung vorantreiben
Gerlinde HeinrichDuisburgs neues Wasserstoff-Start-up will Dekarbonisierung vorantreiben
Neues Unternehmen für Wasserstoffinnovation in Duisburg gestartet
In Duisburg hat mit der hydrogenXpertise GmbH ein neues Unternehmen seine Arbeit aufgenommen, das sich auf die Erschließung des vollen Potenzials von Wasserstoff entlang der gesamten Wertschöpfungskette konzentriert. Gegründet wurde es von der Duisburger Hafen AG, der Duisburger Versorgungs- und Verkehrsgesellschaft (DVV), RheinEnergie und Westenergie. Die vier Gründungsunternehmen halten jeweils gleiche Anteile an dem Joint Venture.
Als Geschäftsführer fungieren Moritz Voormann (Westenergie) und Ulrich Daamen (DVV). Schwerpunkte der hydrogenXpertise GmbH liegen im Fördermittelmanagement sowie in der Beratung zu Projektunterstützung, Marktanalysen, Schulungen und Workshops.
Zunächst wird das Unternehmen sein Portfolio bedarfsgerecht aufbauen – nicht an großen Leitprojekten, sondern an konkreten Marktbedürfnissen ausgerichtet. Im Mittelpunkt stehen dabei Beratungsleistungen und Konzeptentwicklung. Zudem soll das Unternehmen neue Geschäftsfelder für die Mutterkonzerne und lokale mittelständische Unternehmen erschließen.
Die Duisburger Hafen AG ist bereits in zahlreichen Wasserstoffinitiativen aktiv, darunter die jüngste Inbetriebnahme mehrerer Wasserstoff-Blockheizkraftwerke von Rolls-Royce. Die neue Gesellschaft wird vor allem kleine und mittlere Unternehmen bei ihren Dekarbonisierungsbestrebungen unterstützen.
Mit maßgeschneiderten Dienstleistungen hilft die hydrogenXpertise GmbH Unternehmen, sich im Wasserstoffsektor zurechtzufinden. Im Fokus stehen praxisnahe Begleitung und marktgetriebene Lösungen. Die Arbeit des Unternehmens soll die regionalen Bemühungen zur Dekarbonisierung vorantreiben.






