03 March 2026, 01:53

Duisburgs neue Rettungswache in Baerl schließt kritische Versorgungslücke

Eine Feuerwache mit einem roten Feuerwehrauto davor, das Glasfenster und -türen hat, Text an der Wand, Verkehrskegel und andere Gegenstände auf dem Gehweg, Maschendrahtzaun auf der rechten Seite und andere Gebäude, Pfähle, Drähte und den Himmel im Hintergrund.

Duisburgs neue Rettungswache in Baerl schließt kritische Versorgungslücke

Duisburg eröffnet neue Rettungswache im Stadtteil Baerl

An der Grafschafter Straße 153 hat Duisburg eine neue Rettungswache in Betrieb genommen, die eine wichtige Lücke im Notfallnetz der Stadt schließt. Das 3,8 Millionen Euro teure Projekt entstand auf einem schwierigen, dreieckigen Grundstück in Rheinnähe.

Obwohl das Gelände eng bemessen ist, nutzt die Wache den Platz optimal: Eine ebenerdige Durchfahrtshalle dient als Stellfläche für Rettungswagen und zugleich als Waschstation. Daneben befindet sich ein zweigeschossiges Gebäude mit Umkleideräumen, Desinfektionsbereichen und Aufenthaltszonen für das Personal.

Eine bedarfsgesteuerte Ampelanlage am Haupttor ermöglicht schnelle Ausfahrten. Der Standort wurde so gewählt, dass auch der Ortsteil Beeckerwerth die vorgeschriebene Höchstzeit von acht Minuten für Einsatzfahrten einhalten kann.

Laut Stadtangaben liegen bisher keine vergleichenden Statistiken zu Notrufen vor und nach der Eröffnung vor. Dennoch stärkt die neue Wache die Versorgung in einem bisher unterversorgten Gebiet.

Die Baukosten beliefen sich auf 3,8 Millionen Euro; verantwortliche Bauherren waren die städtischen Dienstleister Duisburgs. Durch ihre strategische Lage und moderne Ausstattung soll die Wache die Notfallversorgung im gesamten Stadtteil verbessern. Die Rettungswache ist nun voll einsatzbereit und besetzt.