Duisburgs neue Rettungswache in Baerl schließt kritische Versorgungslücke
Mirjana SchachtDuisburgs neue Rettungswache in Baerl schließt kritische Versorgungslücke
Duisburg eröffnet neue Rettungswache im Stadtteil Baerl
An der Grafschafter Straße 153 hat Duisburg eine neue Rettungswache in Betrieb genommen, die eine wichtige Lücke im Notfallnetz der Stadt schließt. Das 3,8 Millionen Euro teure Projekt entstand auf einem schwierigen, dreieckigen Grundstück in Rheinnähe.
Obwohl das Gelände eng bemessen ist, nutzt die Wache den Platz optimal: Eine ebenerdige Durchfahrtshalle dient als Stellfläche für Rettungswagen und zugleich als Waschstation. Daneben befindet sich ein zweigeschossiges Gebäude mit Umkleideräumen, Desinfektionsbereichen und Aufenthaltszonen für das Personal.
Eine bedarfsgesteuerte Ampelanlage am Haupttor ermöglicht schnelle Ausfahrten. Der Standort wurde so gewählt, dass auch der Ortsteil Beeckerwerth die vorgeschriebene Höchstzeit von acht Minuten für Einsatzfahrten einhalten kann.
Laut Stadtangaben liegen bisher keine vergleichenden Statistiken zu Notrufen vor und nach der Eröffnung vor. Dennoch stärkt die neue Wache die Versorgung in einem bisher unterversorgten Gebiet.
Die Baukosten beliefen sich auf 3,8 Millionen Euro; verantwortliche Bauherren waren die städtischen Dienstleister Duisburgs. Durch ihre strategische Lage und moderne Ausstattung soll die Wache die Notfallversorgung im gesamten Stadtteil verbessern. Die Rettungswache ist nun voll einsatzbereit und besetzt.