Dortmunds geplante Sporthalle für Borussia Dortmunds Handball-Frauen steckt in der Sackgasse
Mirjana SchachtDortmunds geplante Sporthalle für Borussia Dortmunds Handball-Frauen steckt in der Sackgasse
Pläne für eine neue Multifunktions-Sporthalle in Dortmund-Hörde stecken fest
Der Bau einer geplanten Multifunktions-Sporthalle in Dortmund-Hörde, die vor allem der Frauen-Handballmannschaft von Borussia Dortmund dienen sollte, kommt nicht voran. Die Anlage war auf dem Gelände des alten Phoenix-West-Hochofens vorgesehen. Trotz anfänglicher Unterstützung gibt es bisher jedoch keine verbindliche Vereinbarung mit dem Verein.
Ursprünglich hatten Dortmunds ehemaliger Oberbürgermeister Thomas Westphal und BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke das Projekt befürwortet. Zudem war ein separates Trainingszentrum in der Nähe des Dortmunder U geplant, das bis Ende 2029 fertiggestellt werden sollte. Doch die Verhandlungen stocken, und es wurden keine alternativen Lösungen für den Verein vorgeschlagen.
Eine Finanzierung über das bundesweite Programm „Sportmilliarde“ kommt nicht infrage, da die Förderrichtlinien Neubauten ausschließen. Damit fehlt dem Vorhaben eine klare finanzielle Perspektive. Borussia Dortmund, bekannt dafür, lieber in Talente als in Infrastruktur zu investieren, steht nun vor einer ungewissen Zukunft für die Sporthalle. Ohne eine Einigung bleibt der Frauen-Handballmannschaft weiterhin eine eigene Spielstätte verwehrt. Sowohl der Verein als auch die Stadtverwaltung suchen verzweifelt nach Auswegen.
Durch die Verzögerungen hat das Team weiterhin kein festes Domizil. Sollte keine Lösung gefunden werden, müsste der BVB nach Alternativen Ausschau halten. Bis auf Weiteres bleibt die Zukunft der Sporthalle – und damit auch die des Trainingsstandorts – ungewiss.
