06 March 2026, 18:13

Dortmunds frühes Champions-League-Aus kostet Millionen und Image

Eine alte deutsche Banknote mit einem Gebäude darauf, mit dem Text "Bundesliga" und einem Logo unten, vor einem weißen Hintergrund.

BVB-Sportchef Ricken kündigt harte Saisonanalyse an - Dortmunds frühes Champions-League-Aus kostet Millionen und Image

Borussia Dortmund steht nach frühem Champions League-Aus vor finanziellen Einbußen - statt des zuvor prognostizierten Gewinns rechnet der Verein nun mit Verlusten von bis zu 22 Millionen Euro. Sportdirektor Lars Ricken räumte ein, dass der Rückschlag über die finanziellen Folgen hinausgeht und einen schweren Imageverlust für den Klub darstellt.

Die Probleme begannen mit Niederlagen im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen und in den Champions League-Playoffs gegen Atalanta Bergamo. Diese frühen Ausscheiden kosteten Dortmund Millionen an entgangenen Einnahmen und zwangen den Verein, die finanziellen Ziele für die Saison 2025/26 drastisch nach unten zu korrigieren.

Ricken machte deutlich, dass die Leistungen der Mannschaft in Bundesliga und Europa hinter den Erwartungen zurückgeblieben seien. Besonders das Scheitern in der Champions League bezeichnete er als schmerzhaften Rückschlag - sowohl wirtschaftlich als auch in puncto Ansehen. Trotz der finanziellen Lücke schloss er jedoch einen Verkauf von Leistungsträgern aus, um die Bilanz zu sanieren.

Nach Saisonende wird der BVB eine detaillierte Analyse der Misserfolge vornehmen, um die Gründe für die enttäuschende Spielzeit aufzuarbeiten. Zwar wurden einzelne Transfers diskutiert, doch der Klub betont, nicht auf Spielerverkäufe angewiesen zu sein, um das finanzielle Loch zu stopfen.

Die angepasste Prognose bedeutet, dass Dortmund nun mit Verlusten statt mit einem Überschuss rechnet. Der Fokus liegt weiterhin auf dem Wiederaufbau - ohne den Kern der Mannschaft zu opfern. Eine umfassende Aufarbeitung der Saisonpleiten soll in den kommenden Wochen folgen.

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