07 June 2026, 02:11

Dortmund räumt alte Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens gegen Ex-Mitarbeiter ein

Borussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter

Borussia Dortmund äußert sich zu Vorwürfen sexuellen Missbrauchs gegen ehemaligen Mitarbeiter - Dortmund räumt alte Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens gegen Ex-Mitarbeiter ein

Borussia Dortmund geht Vorwürfe sexuellen Fehlverhaltens gegen einen ehemaligen Mitarbeiter an

Borussia Dortmund hat sich zu langjährigen Vorwürfen wegen sexuellen Fehlverhaltens gegen einen früheren Angestellten geäußert. Die Anschuldigungen wurden erstmals 2010 bekannt, betrafen jedoch Vorfälle aus den 1990er-Jahren, als ein erwachsener Nachwuchsspieler unangemessene Avancen erfahren haben soll. Der Verein bestätigte, damals eine Meldung erhalten und Schritte zur Aufklärung eingeleitet zu haben.

2010 wandte sich ein Anwalt des Opfers mit den Vorwürfen an den BVB. Der Club nahm die Beschwerde zur Kenntnis und beauftragte ein Vorstandsmitglied mit der Prüfung des Sachverhalts. Trotz der Schwere der Vorwürfe wurde keine Strafanzeige erstattet, und der Beschuldigte bestritt jegliches Fehlverhalten.

Die Angelegenheit kam 2023 erneut auf, als der BVB eine weitere Anschuldigung gegen dieselbe Person erhielt. Der Verein hatte den verbliebenen Vertrag des Mitarbeiters zuvor bereits gekündigt und dessen Ausscheiden aus der Organisation sichergestellt. Unterdessen berichtete die Bild am Sonntag über den Fall, ohne den Beschuldigten namentlich zu nennen, und verwies darauf, dass die Vorfälle mehr als zwei Jahrzehnte zurücklägen.

Seither hat der BVB Maßnahmen ergriffen, um solche Vorfälle künftig zu verhindern. Bereits 2019 führte der Club ein Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt ein, das externe und anonyme Meldestellen für Betroffene vorsieht.

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Der Beschuldigte weist die Vorwürfe weiterhin zurück. Der BVB betont sein Engagement, solche Fälle aufzuarbeiten, und hält gleichzeitig Vertraulichkeit ein. Die bestehenden Schutzrichtlinien des Vereins bleiben bestehen, um künftige Vorfälle zu behandeln.

Quelle