Dortmund erhöht Sicherheitsmaßnahmen für Chanukka nach Anschlag in Sydney
Mirjana SchachtDortmund erhöht Sicherheitsmaßnahmen für Chanukka nach Anschlag in Sydney
POL-DO: Schutz jüdischen Lebens in Dortmund – Polizeivorstand Gregor Lange zum Anschlag vom 14.12.2025 in Australien und den Maßnahmen der Dortmunder Polizei während Chanukka
Dortmunder Polizei – Dortmund – Aktenzeichen: 1088„Bei den Chanukka-Feierlichkeiten angegriffene Personen durch ...✚ Weiterlesen“
- Dezember 2025, 23:18 Uhr
Die Dortmunder Polizei hat nach dem tödlichen Anschlag in Sydney verschärfte Sicherheitsvorkehrungen für die anstehenden Chanukka-Feierlichkeiten angekündigt. Das achttägige Lichterfest findet vom 14. bis 22. Dezember 2025 statt und steht in diesem Jahr unter besonderem Schutz, um die jüdische Bevölkerung in Dortmund zu sichern. Polizeivorstand Gregor Lange bezeichnete die Ereignisse in Sydney als eine „erschütternde Tragödie“.
Bei dem Angriff während der Chanukka-Feiern am Bondi Beach in Sydney waren am 14. Dezember fünfzehn Menschen ums Leben gekommen. Die Gewaltverbrechen veranlassten die Dortmunder Behörden, ihre eigenen Sicherheitskonzepte für das bevorstehende Fest noch einmal zu überprüfen und anzupassen.
Polizeivorstand Gregor Lange sprach den Angehörigen der Opfer sein tiefes Mitgefühl aus. Gleichzeitig betonte er die dringende Notwendigkeit, den Schutz jüdischen Lebens in Dortmund weiter zu stärken. Die Polizei werde während der Feierlichkeiten eng mit der Jüdischen Kultusgemeinde zusammenarbeiten, um die Sicherheit zu gewährleisten.
Die Dortmunder Polizei bestätigte eine verstärkte Präsenz bei den Chanukka-Veranstaltungen. Konkrete Zahlen zu eingesetzten Kräften, Einheitennamen oder Details zu privater Sicherheitsbeteiligung wurden jedoch nicht genannt. Lange versicherte jedoch, dass das Ziel darin bestehe, jüdischen Bürgerinnen und Bürgern während des gesamten Festes ein Gefühl von Sicherheit zu vermitteln.
Die Feierlichkeiten werden wie geplant stattfinden, wobei Polizei und Gemeinschaftsvertreter die Sicherheitsmaßnahmen koordinieren. Zusätzliche Streifen werden an zentralen Orten patrouillieren, auch wenn genaue Einsatzpläne nicht öffentlich gemacht werden. Die Veranstalter hoffen, dass die getroffenen Vorkehrungen es ermöglichen, das Fest ohne Angst zu begehen.
