04 March 2026, 02:27

Dormagen gedenkt am 5. März der Befreiung vor 81 Jahren mit Kranzniederlegung

Ein Denkmal in einem Park mit einem Kranz, umgeben von Gras, Pflanzen, Blumen und Bäumen, gewidmet den Opfern des Zweiten Weltkriegs, mit Gebäuden und dem Himmel im Hintergrund.

Dormagen gedenkt am 5. März der Befreiung vor 81 Jahren mit Kranzniederlegung

Am 5. März 2023 findet um 10 Uhrzeit eine Kranzniederlegung zum 81. Jahrestag der Befreiung Dormagens am Ende des Zweiten Weltkriegs statt. Die von dem Dormagener Bürger Egmont Worms organisierte Veranstaltung steht allen interessierten Bürgerinnen und Bürgern offen und findet am historischen Uhr des Rathauses statt.

Dormagen wurde am 5. März 1943 von der nationalsozialistischen Herrschaft befreit – ein Datum, das seitdem jährlich in Erinnerung gerufen wird. In diesem Jahr werden Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule gemeinsam mit der Ersten Bürgermeisterin Katja Creutzmann den Kranz niederlegen. Auch Vertreter lokaler Vereine werden an der Feier teilnehmen.

Die Zeremonie folgt einer Tradition, wie sie in vielen deutschen Städten praktiziert wird, wo ähnliche Veranstaltungen an die Opfer und Meilensteine der Befreiung erinnern. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch Städte wie Saarbrücken, Osnabrück und Dresden begehen jährlich Gedenkfeiern – oft mit Reden, Mahnwachen und Kranzniederlegungen. Bei diesen Zusammenkünften wird häufig die historische Verantwortung betont und einer Verharmlosung der Vergangenheit entgegengewirkt.

Die Veranstaltung beginnt um 10 Uhrzeit punktuell am Mahnmal nahe dem Dormagener Uhr. Die Kranzniederlegung ehrt die Opfer des Krieges und sorgt dafür, dass die Geschichte der Stadt im öffentlichen Bewusstsein bleibt. Die Organisatoren laden alle Einwohnerinnen und Einwohner herzlich ein, an der Ehrung teilzunehmen.