13 April 2026, 08:11

DHL Deutschland boomt trotz Stellenabbau und höherer Portopreise im dritten Quartal 2025

Alte Postkarte an die Vereinigten Staaten mit einer Briefmarke und dem handgeschriebenen Text "Vereinigte Staaten Postal Service".

Höhere Porto-Sätze lassen die Kassen bei der Post klingeln - DHL Deutschland boomt trotz Stellenabbau und höherer Portopreise im dritten Quartal 2025

Die Sparte Post & Paket Deutschland von DHL verzeichnet im dritten Quartal 2025 ein kräftiges finanzielles Wachstum. Trotz rückläufiger globaler Umsätze stieg der Gewinn des Unternehmens in Deutschland deutlich an, ebenso wie die Zahl der Paketzustellungen. Diese Ergebnisse gehen jedoch mit Stellenabbau und einer kürzlichen Erhöhung der Portopreise einher.

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Im dritten Quartal 2025 steigerte die deutsche DHL-Tochter ihr operatives Ergebnis um über 25 Prozent auf 218 Millionen Euro. Der Umsatz kletterte im gleichen Zeitraum um 4,7 Prozent auf rund 4,2 Milliarden Euro. Zudem beförderte das Unternehmen 6 Prozent mehr Pakete als im Vorjahresquartal 2024.

Weltweit hingegen sank der DHL-Umsatz um 3,8 Prozent auf 16,3 Milliarden Euro. Dennoch wuchs der Gesamtgewinn vor Zinsen und Steuern um 7,6 Prozent auf etwa 1,5 Milliarden Euro. Das Unternehmen betonte, für die bevorstehende Hochphase im Weihnachtsgeschäft gut gerüstet zu sein.

Bereits zu Beginn des Jahres 2025 hatte DHL die Preise für Standardbriefe in Deutschland von 85 Cent auf 95 Cent angehoben. Dieser Preis bleibt mindestens bis Ende 2026 stabil. Gleichzeitig strich das Unternehmen seit Jahresbeginn rund 8.000 Stellen in Deutschland. Zudem rechnet DHL damit, dass das Briefaufkommen weiter zurückgehen wird, da immer mehr Menschen auf digitale Kommunikation umsteigen.

Die jüngsten Zahlen von DHL zeigen ein zwiespältiges Bild: Während das Inlandsgeschäft boomt, sinken die globalen Umsätze. Das Unternehmen hat die Preise erhöht, die Belegschaft verkleinert und sich auf die Spitzenlast in der Hochsaison vorbereitet. Während das Briefvolumen weiter schrumpft, steigt die Nachfrage nach Paketdienstleistungen weiterhin an.

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