Deutsche Bahn bringt ICE-3-Neo-Züge nach Polen und Frankreich – Start ab 2031
Mirjana SchachtDeutsche Bahn bringt ICE-3-Neo-Züge nach Polen und Frankreich – Start ab 2031
Die Deutsche Bahn erweitert das Einsatzgebiet ihrer ICE-3-Neo-Hochgeschwindigkeitszüge nach Polen und Frankreich. Der deutsche Bahnkonzern hat bei Siemens Mobility 90 dieser Züge bestellt, von denen bereits 29 im Einsatz sind. Nun sollen 32 davon technische Anpassungen erhalten, um auf internationalen Strecken verkehren zu können.
Aktuell sind die Züge innerhalb Deutschlands sowie auf den grenzüberschreitenden Verbindungen nach Brüssel und Amsterdam unterwegs. Für die Ausweitung nach Polen und Frankreich sind länderspezifische Modifikationen erforderlich, die die Kompatibilität mit den jeweiligen Signalsystemen sicherstellen.
Siemens Mobility hat den Auftrag für die Umrüstungsarbeiten in seinem Werk in Krefeld erhalten. Das Projekt kostet rund 200 Millionen Euro und wird mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Die Deutsche Bahn rechnet damit, dass die ersten zugelassenen Züge ab 2031 im Einsatz sein werden.
Der Prozess umfasst sowohl technische Aufrüstungen als auch die Zertifizierung. Während Siemens die Produktionsarbeiten übernimmt, steuert die Deutsche Bahn die Einführung. Ziel ist es, die Züge nahtlos in die Bahnnetze beider Länder zu integrieren.
Durch die Erweiterung kann die Deutsche Bahn ihr Hochgeschwindigkeitsangebot über die bisherigen Strecken hinaus ausbauen. Sobald die umgerüsteten ICE-3-Neo-Züge zugelassen sind, werden sie Deutschland mit Polen und Frankreich verbinden. Das Vorhaben unterstreicht die langfristige Investition in den grenzüberschreitenden Schienenverkehr.
