Defense Innovation Summit NRW: Wie Düsseldorf zur Hochburg für Militärtechnik wird
Heinz-Josef ZirmeDefense Innovation Summit NRW: Wie Düsseldorf zur Hochburg für Militärtechnik wird
Defense Innovation Summit NRW: Spitzenforschung und Vernetzung in Düsseldorf
Am Donnerstag, dem 8. Januar, findet in der NRW.Bank in Düsseldorf der Defense Innovation Summit NRW statt. Ab 14 Uhr kommen dort über 250 führende Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Forschung, der Bundeswehr, der NATO und der Startup-Szene zusammen. Ziel der Veranstaltung ist es, die Position Nordrhein-Westfalens als führenden Standort für Verteidigungstechnologie und Dual-Use-Innovationen weiter zu stärken.
Im Mittelpunkt des Gipfels stehen bahnbrechende Entwicklungen in den Bereichen künstliche Intelligenz, Cybersicherheit, Robotik und Sensortechnik. Zudem werden UAV-Systeme (unbemannte Luftfahrzeuge), Plattformlösungen und fortschrittliche Materialien präsentiert. Drei der vielversprechendsten DefenseTech-Startups der Region stellen ihre Projekte vor.
Eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Startpunkt für Innovation: Ein starkes DefenseTech-Ökosystem in NRW aufbauen“ lotet Wege aus, wie das Wachstum in diesem Sektor gefördert werden kann. Ein Fireside Chat widmet sich der Beschleunigung von Beschaffungs-, Vertrags- und Technologietransferprozessen. Eine zentrale Rolle spielt dabei der DefenseTech Incubator.NRW, der am impuls.werk im Rhein-Kreis Neuss angesiedelt ist. Er vernetzt Gründer mit Hochschulen, der Bundeswehr, der NATO, Industriepartnern und politischen Entscheidungsträgern. Ziel ist es, innovative Verteidigungs- und Dual-Use-Technologien in praxistaugliche Lösungen zu überführen. Zudem wird während der Veranstaltung die NRW-Startup-Studie 2025 veröffentlicht, die Einblicke in die dynamische Gründerszene der Region gibt.
Der Gipfel soll Nordrhein-Westfalens Ruf als zukunftsweisendes Zentrum für Verteidigungsinnovationen festigen. Durch den Austausch von Experten und die Präsentation neuer Technologien will die Veranstaltung die Zusammenarbeit vorantreiben und die Branche weiterentwickeln. Die Ergebnisse könnten künftige Entwicklungen in den Bereichen Verteidigung und zivil-militärische Doppelnutzung in der Region prägen.
