"Davor zitterten einige ganz schön" - "Davor zitterten einige ganz schön"
„Vorher hat es bei manchen ganz schön gezittert“
„Vorher hat es bei manchen ganz schön gezittert“
„Vorher hat es bei manchen ganz schön gezittert“
- Dezember 2025
Thomas Gottschalks emotionaler TV-Abschied ließ viele über seine lange Karriere nachdenken – und die Herausforderungen, die er meistern musste. Nur eine Woche vor seiner letzten Sendung gab der beliebte Moderator bekannt, dass er an Krebs erkrankt ist und auf starke Schmerzmittel angewiesen sei. Hinter den Kulissen war die Anspannung bei RTL groß, als sich der Sender auf seinen Abgang vorbereitete.
Vor der Ausstrahlung lag die Nervosität bei RTL förmlich in der Luft. Mitarbeiter und Kollegen rangen mit der Bedeutung des Moments und waren unsicher, wie die Veranstaltung verlaufen würde. Nur Gottschalk selbst blieb angesichts der Aufregung gelassen.
RTL entschied sich dagegen, den Abschied live zu übertragen, und wählte stattdessen ein „Live-on-Tape“-Format. Die ungewöhnliche Entscheidung sorgte zwar für einen reibungsloseren Ablauf, warf bei manchen aber Fragen nach den Gründen für die Verzögerung auf. Günther Jauch, langjähriger Kollege, äußerte sich später zur Reaktion der Öffentlichkeit. Er zeigte sich erstaunt, dass die Spottkommentare im Netz selbst nach Bekanntwerden von Gottschalks Krankheit anhielten. Jauch betonte, dass Krebs fast jede Familie berühre – was die Häme umso befremdlicher mache. Zudem zweifelte er an, ob Gottschalks Ruhestand von Dauer sein werde. „Man sollte ihm nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen“, bemerkte Jauch und deutete damit die Möglichkeit einer Rückkehr an.
Gottschalks Abschied markierte das Ende einer Ära, doch die Umstände hinterließen einen bleibenden Eindruck. Die vorsichtige Herangehensweise des Senders und Jauchs Verteidigung seines Freundes unterstrichen die Ambivalenz einer Karriere zwischen Ruhm und Verletzlichkeit. Fürs Erste zieht sich der Moderator zurück – doch nur wenige schließen ein Comeback aus.
