Das Oktoberfest-Plakat 2025 bricht mit Tradition – und begeistert
Gerlinde HeinrichOktoberfest Plakat 2026: Wiesn-Embleme in einem farbenfrohen Spektakel - Das Oktoberfest-Plakat 2025 bricht mit Tradition – und begeistert
Das Plakat für das Münchner Oktoberfest 2025 ist präsentiert – nach einem hart umkämpften Wettbewerb. Das diesjährige Oktoberfest-Plakat, entworfen von Florian Huber, verbindet auf eindrucksvolle Weise Tradition mit einem mutigen, modernen Stil. Es wird das Festival repräsentieren, das vom 19. September bis zum 4. Oktober auf der Theresienwiese stattfindet. Der Wettbewerb startete mit 129 Einreichungen, von denen 88 für eine öffentliche Online-Abstimmung ausgewählt wurden. Die 30 besten Entwürfe kamen anschließend vor eine Jury, die sie anonym begutachtete. Hubers Werk, das bereits den zweiten Platz in der Publikumswahl belegte, überzeugte durch seine dynamische und emotionale Wirkung. Das Plakat zeigt ikonische Oktoberfest-Symbole – ein Riesenrad, die Frauentürme, eine Tuba, ein Maß Bier und eine Brezel – in einem kubistisch-expressionistischen Stil. Die Jury lobte die gelungene Verbindung von Alt und Neu und zog Vergleiche zur künstlerischen Herangehensweise Lyonel Feiningers. Dieser Wandel spiegelt einen größeren Trend der letzten Jahre wider: Die Festivalplakate entfernen sich zunehmend von traditioneller Volksmalerei hin zu abstrakten, digital inspirierten Designs mit kräftigen Farben und Einflüssen aus der Street-Art. Der zweite Platz ging an den Münchner Designer Karl-Roland Hefter, der 1.250 Euro erhielt, während Philipp Dauer, ebenfalls aus München, mit dem dritten Platz und 500 Euro ausgezeichnet wurde. Huber erhielt für seinen Sieg 2.500 Euro sowie eine Lizenzgebühr von 5.000 Euro. Das Plakat für das Oktoberfest 2025 markiert einen weiteren Schritt in der Entwicklung der visuellen Identität des Festes. Hubers Design wird die Besucher vom 19. September bis zum 4. Oktober begrüßen und die Stimmung für die diesjährigen Feierlichkeiten prägen. Die Kombination aus Publikumsvoting und Fachjury im Wettbewerb sorgt dafür, dass sowohl Massenappeal als auch künstlerischer Anspruch berücksichtigt werden.
