Cyberangriff legt IT-Systeme der Stadtwerke Detmold lahm – Notfall-Hotline eingerichtet
Gotthold UllmannCyberangriff legt IT-Systeme der Stadtwerke Detmold lahm – Notfall-Hotline eingerichtet
Stadtwerke Detmold, ein großer Energieversorger in Nordrhein-Westfalen, ist seit Sonntagabend Opfer eines Cyberangriffs. Durch die Attacke fielen sämtliche IT-Systeme aus, sodass Kunden weder Online-Dienste noch telefonische Services nutzen können. Trotz der Störung bleiben die grundlegenden Versorgungsleistungen wie Strom, Gas und Trinkwasser jedoch unberührt.
Der Angriff hat die digitale Infrastruktur des Unternehmens lahmgelegt, darunter auch das Kundenportal. Da über 80.000 Menschen auf die Dienstleistungen der Stadtwerke angewiesen sind, musste der Versorger eine Notfall-Hotline für dringende technische Probleme einrichten. Ob Kundendaten kompromittiert wurden, steht bisher noch nicht fest.
Das Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA) hat die Ermittlungen zum Cyberangriff übernommen. Während das Unternehmen an der Wiederherstellung der Systeme arbeitet, bleibt unklar, wann die vollständige Funktionsfähigkeit wiederhergestellt sein wird. Vergleichbare Vorfälle bei großen deutschen Versorgern zeigen, dass IT-Systeme in der Regel innerhalb von 3 bis 7 Tagen wiederhergestellt werden konnten – in einigen Fällen mit effizientem Krisenmanagement sogar bereits nach 1,5 Tagen.
Die Stadtwerke Detmold garantieren weiterhin eine unterbrechungsfreie Versorgung mit Strom, Wärme und Wasser. Kunden sind jedoch bis zur Wiederherstellung der IT-Dienste auf die Notfall-Hotline angewiesen. Die Ermittlungen zum Angriff laufen noch; wann der Normalbetrieb wiederaufgenommen werden kann, steht derzeit nicht fest.






