CDU Hamm plant nach Wahlniederlagen radikalen Führungswechsel bis November
Gerlinde HeinrichCDU Hamm plant nach Wahlniederlagen radikalen Führungswechsel bis November
CDU Hamm bereitet nach Wahlrückschlägen Führungswechsel vor
Nach jüngsten Wahlniederlagen steht bei der CDU in Hamm ein Wechsel an der Spitze bevor. Arnd Hilwig, der aktuelle Parteivorsitzende, wird Ende November nach einem Jahrzehnt im Amt zurücktreten. Sein Rückzug folgt auf deutliche Verluste der CDU bei der letzten Kommunalwahl.
Mit Bernhard Haberkamp, einem 64-jährigen ehemaligen Banker, hat nun ein neuer Fraktionsvorsitzender im Hammer Stadtrat die Führung übernommen. Seine Wahl markiert eine Neuausrichtung der Partei, die um den Wiederaufbau ihrer Unterstützung kämpft.
Die CDU Hamm musste bei der jüngsten Kommunalwahl eine herbe Niederlage hinnehmen. Die SPD ging als klarer Sieger hervor und ließ die CDU mit weniger Sitzen im Rat zurück. Dieses Ergebnis hat innerparteiliche Diskussionen über die künftige Strategie ausgelöst.
Arnd Hilwig, der die lokale CDU seit zehn Jahren führt, kündigte an, nicht erneut für den Vorsitz zu kandidieren. Seine Entscheidung ebnet den Weg für eine neue Führungspersönlichkeit – die Wahl des neuen Vorsitzenden ist für Ende November geplant.
Bernhard Haberkamp, der neu gewählte Fraktionschef, bringt Erfahrung mit: Er war bereits Stadtratsmitglied und leitete den Finanzausschuss. Seine Wahl zum Fraktionsvorsitzenden wurde mit acht Ja-Stimmen, fünf Nein-Stimmen und zwei Enthaltungen bestätigt.
Haberkamp, der auch den CDU-Ortsverband Hamm-Mitte leitet, schließt eine Zusammenarbeit mit der SPD nicht aus. Er erklärte, eine große Koalition im Rat sei abhängig von den Verhandlungen eine mögliche Option. Seine Erfahrung als ehemaliger Banker bringt eine neue Perspektive in die Parteiführung ein.
Die CDU Hamm steht nun unter Haberkamps Führung vor einer Übergangsphase. Ende November wird ein neuer Vorsitzender gewählt, während die Entscheidungen über mögliche Koalitionen noch ausstehen. Die Ergebnisse dieser Gespräche werden die politische Ausrichtung des Rates in den kommenden Monaten prägen.






