Café Lomo in Münster darf endlich in der Vorweihnachtszeit auf der Straße verkaufen
Mirjana SchachtCafé Lomo in Münster darf endlich in der Vorweihnachtszeit auf der Straße verkaufen
Nach fast sieben Jahren Verhandlungen hat das Café Lomo in Münster endlich eine Einigung mit der Stadt erzielt. Der im März 2026 geschlossene Kompromiss erlaubt es dem Café, in der Vorweihnachtszeit Waren legal auf der Straße zu verkaufen. Seit 2018 waren frühere Versuche wiederholt an Bußgeldern und bürokratischen Hürden gescheitert.
Das Café hatte jahrelang mit strengen Vorschriften zu Hygiene, Standort und Genehmigungen für den Straßenhandel zu kämpfen. Ohne die erforderlichen Sondererlaubnisse galten seine Außenstände auf dem Wochenmarkt als illegal, was zu mehreren Strafbescheiden führte. Die Verhandlungen zogen sich hin, während beide Seiten nach einer Lösung suchten.
Laut der neuen Vereinbarung darf das Café Lomo seine Straßenstände sonntags bis donnerstags bis 20 Uhr und freitags sowie samstags bis 21 Uhr betreiben. Der Verkauf ist jedoch nur bis zur offiziellen Schließzeit der Weihnachtsmärkte gestattet. Zudem muss das Café sicherstellen, dass die Fußgängerzone zwischen der Salzstraße und dem Syndikatplatz frei bleibt.
Um die Auflagen einzuhalten, wird das Café einen Sicherheitsdienst beauftragen. Dessen Aufgabe ist es, während der Verkaufszeiten den freien Zugang vor dem Lokal zu gewährleisten.
Die Einigung beendet den langjährigen Streit zwischen dem Café und den städtischen Behörden. Das Café Lomo kann nun in der Adventszeit legal auf der Straße verkaufen – vorausgesetzt, es hält sich an die festgelegten Öffnungszeiten und räumlichen Beschränkungen. Die Sicherheitsvorkehrungen sollen die Einhaltung der Regeln sichern und Behinderungen im Fußgängerbereich verhindern.






