30 June 2026, 16:19

Bundespolizei warnt Schüler nach tödlichem Bahnunfall in Schwerte

BPOL NRW: Präventionsveranstaltung der Bundespolizei: Schüler hängen selbstgemachte Plakate auf.

Bundespolizei warnt Schüler nach tödlichem Bahnunfall in Schwerte

Bundespolizeidirektion Dortmund veranstaltet Präventionsaktion am Bahnhof Schwerte

Am 17. Juni führte die Bundespolizeidirektion Dortmund in der Nähe des Bahnhofs Schwerte eine Aufklärungskampagne durch. Ziel der Veranstaltung war es, über die Gefahren auf Gleisanlagen zu informieren. Anlass war ein tragischer Unfall im Juli 2024, bei dem eine Schülerin ums Leben kam, nachdem sie eine unter Strom stehende Oberleitung berührt hatte.

Die Aktion fand an der Margot-Röttger-Rath-Straße statt. Teilnehmer waren Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Fröndenberg, begleitet von Lehrkräften und der Schulleitung. Für die Kampagne reisten sie mit dem Zug nach Schwerte an.

An der Veranstaltung beteiligten sich Vertreter verschiedener Institutionen, darunter das Ordnungsamt, die Landespolizei, die Feuerwehr, die Deutsche Bahn, die Bundespolizei sowie die Stadt Schwerte. Zahlreiche Medien berichteten über die vielbeachtete Aktion.

Die Bundespolizei wies auf die tödlichen Risiken hin, die mit dem Betreten von Gleisanlagen verbunden sind. Sie warnte vor dem Sogeffekt vorbeifahrender Züge und der fehlenden akustischen Warnung. Moderne Züge können Hindernissen nicht ausweichen, und ihre Annäherung bleibt oft unbemerkt, bis es zu spät ist. Auch betriebliche Infrastruktur wie unter Strom stehende Anlagen birgt lebensgefährliche Risiken.

Im Rahmen der Aktion wurden 44 von Schülerinnen und Schülern gestaltete Plakate mit Warnungen vor Bahngefahren an einem Zaun in der Nähe des Bahnhofs ausgestellt. Als Dankeschön lud die Stadt Schwerte die Jugendlichen zu einem Eis ein.

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Die Aufklärungskampagne thematisierte zentrale Sicherheitsfragen im Bahnverkehr. Sie vereinte mehrere Behörden und bezog die Schülerinnen und Schüler aktiv in die Sicherheitsaufklärung ein. Die Veranstaltung stand im Zeichen eines aktuellen tödlichen Unfalls und sollte künftige Tragödien verhindern.

Quelle