20 February 2026, 16:54

Brüder bauten illegale Krähenfalle – zwei Jahre lang unentdeckt im Wald

Eine Gruppe von Greifvögeln, darunter ein Adler, sitzt auf einem Ast mit Text auf dem Papier.

Brüder bauten illegale Krähenfalle – zwei Jahre lang unentdeckt im Wald

Zwei Brüder aus Preußisch Oldendorf stehen unter dem Verdacht, in einem Waldgebiet einen illegalen, selbstgebauten Käfig aufgestellt zu haben. Die als Krähenfalle bekannte Konstruktion diente dazu, Greifvögel mit Fleischresten als Köder anzulocken und einzufangen. Die Behörden entdeckten die Vorrichtung erst nach mehr als zwei Jahren unentdeckten Bestehens.

Die Falle war bereits im Dezember 2021 installiert worden, blieb jedoch bis Januar 2024 unbemerkt. Ihr Aufbau umfasste einen kleinen, trichterförmigen Eingang, durch den die Vögel eindringen konnten, ein Entkommen jedoch unmöglich war. Bei den Ermittlungen stieß man später auf eine Wildkamera am Tatort, die entscheidende Beweise lieferte und die Verbindung der Falle zu den Beschuldigten herstellte.

Einer der Brüder, ein ausgebildeter Jäger, behauptete, die Falle sei nicht funktionsfähig gewesen. Die Behörden wiesen diese Darstellung jedoch zurück und bestätigten, dass die Vorrichtung voll einsatzbereit war. Die Verwendung von Ködern sowie die Kameraaufnahmen stärkten die Beweislage gegen die beiden Männer.

Die Entdeckung der Krähenfalle hat nun rechtliche Schritte gegen die Brüder zur Folge. Seit dem Vorfall wurden weder Änderungen in den Vorschriften noch eine veränderte öffentliche Haltung gegenüber ähnlichen Fallen in anderen Bundesländern bekannt. Der Fall liegt nun in den Händen der lokalen Behörde, die die Ermittlungen weiterführt.

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