Braunschweig feiert im Februar mit Rekord-Umzug und Kunstausstellungen
Mirjana SchachtBraunschweig feiert im Februar mit Rekord-Umzug und Kunstausstellungen
Braunschweig bereitet sich auf einen ereignisreichen Februar mit Kulturveranstaltungen, Ausstellungen und einer langjährigen Tradition vor. Am 15. Februar wird der 48. Schoduvel-Umzug mit bunten Wagen die Straßen füllen, während Museen und Hochschulen Sonderprogramme anbieten. Von Kunstausstellungen bis zu Robotik-Wettbewerben – die Stadt hat diesen Monat für jeden Geschmack etwas zu bieten.
Der 48. Schoduvel-Umzug startet am 15. Februar um 12:45 Uhr am Europaplatz. Über 5.000 Teilnehmer ziehen mit rund 130 selbstgebastelten Wagen durch die Stadt und kehren nach etwa vier Stunden zum Ausgangspunkt zurück.
Die Besucherzahlen variierten in den letzten Jahren stark: Durch Corona-Beschränkungen blieben 2021 und 2022 weniger als 5.000 Gäste aus. Seitdem erholt sich die Veranstaltung – mit 20.000 Besuchern 2023, 25.000 im Jahr 2024 und einem Rekord von 30.000 im vergangenen Jahr.
Unterdessen zeigt das Herzog Anton Ulrich-Museum noch bis zum 22. Februar die Ausstellung "Weibermacht (Weibliche Macht: Das schöne Böse)" – eine zeitgenössische Kunstschau, die Geschlechterklischees hinterfragt. Am 24. Februar eröffnet das Städtische Museum die Ausstellung "In eigener Stimme", die an den 75. Jahrestag des Zentralrats der Juden in Deutschland erinnert. Diese Schau bleibt bis zum 20. September zu sehen.
Für Studieninteressierte veranstaltet die Hochschule für Bildende Künste Braunschweig am 4. Februar einen Tag der offenen Tür. Besucher können Workshops besuchen, Portfolio-Beratungen erhalten und Abschlussarbeiten internationaler Stipendiaten begutachten. Später im Monat, am 28. Februar, richtet das Haus der Wissenschaft den regionalen FIRST LEGO League-Wettbewerb aus. Die Siegerteams qualifizieren sich für die norddeutsche Ausscheidungsrunde am 1. März.
Der Schoduvel-Umzug kehrt mit der größten Besucherschar seit Jahren zurück, während Museen und Bildungseinrichtungen ein vielfältiges Programm bieten. Die Veranstaltungen richten sich an Kunstliebhaber, Studierende und Technikbegeisterte gleichermaßen. Alle Angebote sind öffentlich zugänglich, für einige ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
