Brand in Solinger Stahlwerk: Kaminofen löst Großeinsatz der Feuerwehr aus
Heinz-Josef ZirmeBrand in Solinger Stahlwerk: Kaminofen löst Großeinsatz der Feuerwehr aus
Brand in Produktionsanlage von voestalpine Stahl GmbH in Solingen
Am Abend des 24. Januar 2026 brach in der Produktionsstätte der voestalpine Stahl GmbH in Solingen ein Feuer aus. Der Brand entstand in einem Kaminofen und löste einen sofortigen Einsatz der örtlichen Feuerwehr aus. Alle Mitarbeiter hatten das Gebäude bereits sicher verlassen, bevor die Einsatzkräfte eintrafen.
Ausgelöst wurde der Vorfall durch ein technisches Problem, das den Kaminofen in der Industrieanlage an der Langscheider Straße in Brand setzte. Die Flammen griffen schnell nach oben und erfassten Teile der Decke in einem Zwischenbereich des Gebäudes. Kurz darauf löste der Feueralarm aus und alarmierte die Rettungskräfte.
Feuerwehreinheiten aus Breckerfeld und Delle rückten an, um den Brand zu bekämpfen. Mit tragbaren CO₂-Löschern gelang es den Kräften, das Feuer im Kaminofen zügig zu ersticken. Glutnester in der Deckenkonstruktion erwiesen sich jedoch als schwerer zugänglich. Um Wasserschäden zu vermeiden, arbeiteten die Einsatzkräfte vorsichtig und setzten nur minimal Flüssigkeit ein, während sie nach verbleibenden Brandherden suchten. Eine Wärmebildkamera kam zum Einsatz, um das Dachbereich auf mögliche Resthitze zu überprüfen. Nach der Freigabe der Einsatzstelle wurde die Verantwortung an einen Unternehmensvertreter übergeben.
Verletzte gab es nicht, da das Personal die Halle bereits vor Eintreffen der Feuerwehr verlassen hatte. Der Vorfall konnte mit begrenzten Schäden eingedämmt werden, wobei die Deckenkonstruktion einer genauen Prüfung bedurfte. Die Behörden bestätigten, dass ein technischer Defekt im Kaminofen die Ursache des Brandes war.
