06 January 2026, 00:22

Bottrops skurriles Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier begeistert 200 Teilnehmer

Ein Weihnachtsbaum mit Lichtern, Kugeln und anderen Schmuck.

Bottrops skurriles Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier begeistert 200 Teilnehmer

Bottrops jährliches Weihnachtsbaum-Weitwurf-Turnier versammelte dieses Jahr rund 200 Teilnehmer aus 28 Mannschaften. Der vom Schützenverein Grafenwald ausgerichtete Wettbewerb stand ganz im Zeichen von Spaß und Gemeinschaftsgeist – weniger im Fokus stand der sportliche Ehrgeiz. Familien, lokale Vereine und Pfadfindergruppen beteiligten sich an der heiteren Tradition.

Die Konkurrenz bot eine Mischung aus ernsthaften Versuchen und amüsanten Momenten. Ein kräftiger Teilnehmer warf seinen Baum fast bis zur Acht-Meter-Marke, während ein ehemaliger Schützenkönig mit einem kläglichen Wurf seines kleinen Tannenbäumchens für Lacher sorgte. Der seit Jahren ungebrochene Rekord – aufgestellt von einem Team – liegt weiterhin bei über 50 Metern.

Auch der neunjährige Paul Verhoeven war mit seinem Team der Väter-Kinder-Initiative dabei und schleuderte leichte Baumspitzen durch die Luft. Selbstbewusst erklärte er, er habe überhaupt nicht üben müssen. Seine Mutter, Meike Verhoeven, verfolgte das Geschehen von der Seitenlinie und kündigte an, im nächsten Jahr selbst mitmachen zu wollen – die gemeinsame Stimmung habe sie begeistert.

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In einer Pause stärkten sich die Teilnehmer im Pfarrsaal mit Waffeln und gegrillten Würstchen. Der Club der alten Knacker, bekannt für seinen Humor, feuert die Werfer mit scherzhaften Zurufen an. Die lockere Atmosphäre spiegelte das eigentliche Ziel des Events wider: das Dorf durch eine skurrile, aber verbindende Tradition enger zusammenzubringen.

Der Weihnachtsbaum-Weitwurf bleibt ein Höhepunkt im Bottroper Gemeinschaftsleben und zieht sowohl erfahrene Teilnehmer als auch Neulinge in seinen Bann. Mit Essen, Gelächter und freundschaftlichem Wettstreit festigte der Schützenverein Grafenwald einmal mehr den lokalen Zusammenhalt. Schon jetzt freuen sich Teilnehmer wie Meike Verhoeven auf die nächste Auflage – und ihren eigenen Wurfversuch.