Borussia Mönchengladbach kämpft um den Klassenerhalt – Bonhof nennt mentale Schwächen als Problem
Heinz-Josef ZirmeBorussia Mönchengladbach kämpft um den Klassenerhalt – Bonhof nennt mentale Schwächen als Problem
Die Saison von Borussia Mönchengladbach war eine Achterbahnfahrt aus Höhen und Tiefen. Nach einem holprigen Start fand die Mannschaft im Herbst mit vier Siegen in Folge zu ihrer Form – doch aktuelle Schwächephasen haben sie nur drei Punkte über dem Relegationsplatz zurückgelassen. Nun hat Klubpräsident Rainer Bonhof die Gründe für die unbeständigen Leistungen benannt.
Der Saisonauftakt verlief enttäuschend, doch eine Aufholjagd zur Mitte der Spielzeit katapultierte die Borussen in der Tabelle nach oben. Vier Siege in Serie im Herbst weckten Hoffnungen, doch seitdem ist die Form wieder eingebrochen. In den letzten vier Spielen holte das Team lediglich zwei Punkte und rutschte vor dem 21. Spieltag auf Platz 12 ab.
Besonders besorgniserregend bleibt die Heimbilanz: Aus zehn Spielen gab es nur neun Punkte. Die jüngsten Ergebnisse haben den Druck kaum verringert – Remis gegen Hamburg und Bremen, gefolgt von einer deutlichen 0:3-Niederlage gegen Stuttgart, vertiefen die Sorgen. Seit der Winterpause gelang Mönchengladbach nur ein einziger Sieg.
Bonhof sieht die mentale Einstellung der Spieler als Kernproblem. Er betont, dass der Kader an Selbstvertrauen und Siegeswillen mangele – Faktoren, die sich seiner Meinung nach direkt auf die Ergebnisse auswirken. Trotz der Krise bekräftigte der Präsident jedoch seine volle Unterstützung für den aktuellen Trainer.
Mit nur drei Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge steht Mönchengladbach vor einer entscheidenden Phase. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Mannschaft wieder Stabilität findet oder weiter in die Gefahrzone rutscht. Bonhofs Fokus auf mentale Stärke deutet darauf hin, dass der Klub in psychologischer Widerstandsfähigkeit den Schlüssel zur Wende sieht.
