Blutige Schlägerei in Kölner Café: 10-Euro-Schein löst brutalen Angriff aus
Gotthold UllmannBlutige Schlägerei in Kölner Café: 10-Euro-Schein löst brutalen Angriff aus
Ein Streit um einen 10-Euro-Schein in einem Kölner Café eskalierte am Donnerstag zu einer gewalttätigen Auseinandersetzung. Der Vorfall führte zu einer Festnahme, nachdem der Verdächtige sein Opfer attackiert und sich bei der Verhaftung gegen Polizisten zur Wehr gesetzt hatte.
Die Auseinandersetzung begann, als ein unbekannter Mann in einem Café in der Immermannstraße einen 10-Euro-Schein an sich nahm und flüchtete. Das Opfer verfolgte ihn sofort und stellte den Verdächtigen draußen zur Rede. Während des Handgemenges schlug der 19-jährige Angreifer dem Opfer mit einer Umhängetasche ins Gesicht und verletzte es dabei.
Die Polizei traf schnell ein und nahm den Verdächtigen in der Nähe fest. Die Beamten dokumentierten sein aggressives Verhalten – er spuckte sie an und leistete körperlichen Widerstand bei der Festnahme. Wegen des Verdachts auf Drogenkonsum wurde ein Arzt hinzugezogen, um eine Blutprobe zu entnehmen.
Die Behörden bestätigten, dass der Verdächtige bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten vorbestraft ist. Zudem hält er sich ohne gültige Aufenthaltserlaubnis in Deutschland auf. Aus den offiziellen Unterlagen geht hervor, dass es in Köln bis zum 29. März 2026 – abgesehen von diesem Fall – keine weiteren dokumentierten schweren Körperverletzungen gab.
Der Verdächtige bleibt nach dem Vorfall in Untersuchungshaft. Das Opfer erhielt ärztliche Behandlung wegen der im Angriff erlittenen Gesichtverletzungen. Die Polizei ermittelt weiter wegen des Verdachts auf Diebstahl, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.






