Blutige Messerattacke in Wuppertal: Jugendliche greifen mit Holzleisten und Gürteln an
Heinz-Josef ZirmeBlutige Messerattacke in Wuppertal: Jugendliche greifen mit Holzleisten und Gürteln an
Gewalttätige Auseinandersetzung zwischen Jugendgruppen in Wuppertal – mehrere Verletzte
Am Montagabend, dem 8. Februar 2026, endete eine gewaltsame Schlägerei zwischen zwei Jugendgruppen in Wuppertal mit mehreren Verletzten. Der Vorfall begann in der städtischen Schwebebahn, bevor er sich auf die Straßen in der Nähe der Brändströmstraße ausweitete. Die Polizei ermittelt nun wegen der Auseinandersetzung, bei der Waffen zum Einsatz kamen und drei Minderjährige ins Krankenhaus gebracht werden mussten.
Der Streit hatte zunächst als verbale Auseinandersetzung zwischen den beiden Gruppen in der Schwebebahn begonnen. Nach dem Aussteigen an der Haltestelle Wupperfelder Markt artete der Konflikt in handfeste Gewalt aus. Augenzeugen berichteten, dass die Angreifer ein Messer, Holzleisten und einen Gürtel als Waffen einsetzten.
Sämtliche Verletzte waren unter 18 Jahre alt. Drei von ihnen mussten stationär behandelt werden: ein 17-jähriger Deutscher sowie zwei syrische Jugendliche im Alter von 17 und 14 Jahren. Die beiden anderen wurden nach ambulanter Versorgung wieder entlassen. Die Behörden bestätigten, dass keine der Verletzungen lebensbedrohlich sei.
Die Polizei identifizierte sechs Personen, die mit dem Vorfall in Verbindung stehen: zwei 17-jährige Deutsche sowie vier syrische Jugendliche im Alter von 14, 16 und 17 Jahren. Die Ermittler gehen davon aus, dass frühere Konflikte zwischen den Gruppen die Gewalt eskalieren ließen.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen oder Personen mit Hinweisen, sich unter der Telefonnummer +49 202 284-0 zu melden.
Die Untersuchungen zum Vorfall in Wuppertal dauern an. Die Polizei prüft mögliche Motive und frühere Spannungen zwischen den Beteiligten. Die Jugendlichen stehen weiterhin unter Beobachtung, während die Behörden die Ereignisse vor der Schlägerei rekonstruieren. Wer sachdienliche Informationen hat, wird gebeten, sich direkt an die Ermittler zu wenden.
