21 April 2026, 10:13

Bezirksrat will Hundekot-Problem in Ohligs mit neuen Maßnahmen lösen

Ein Hund steht neben einem Haufen Müllsäcke auf einer Straße, mit Füßgängern, Fahrzeugen, Gebäuden, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Bezirksrat will Hundekot-Problem in Ohligs mit neuen Maßnahmen lösen

Mehrere politische Gruppen im Bezirksrat Ohligs/Aufderhöhe/Merscheid haben eine Anfrage eingereicht, um die wachsende Sorge über Verschmutzungen durch Hundekot anzugehen. Der Vorstoß erfolgt nach einem deutlichen Anstieg öffentlicher Beschwerden über verunreinigte Gehwege, Grünflächen und sogar Friedhöfe. Die Grünen, die SPD und der Bezirksvertreter Michael Bender treiben die Initiative voran, um praktikable Lösungen zu finden.

Auslöser für die Anfrage war die zunehmende Zahl von Meldungen über Verunreinigungen in öffentlichen Bereichen. Anwohner hatten wiederholt auf Hundekot in Parks, auf Fußwegen und an sensiblen Orten hingewiesen. Die beteiligten Gruppen betonen, dass es nicht darum gehe, Hundehalter an den Pranger zu stellen, sondern mehr Verantwortungsbewusstsein und bessere Bedingungen für alle zu fördern.

Im Mittelpunkt der Prüfung stehen die Erfassung der Hundepopulation im Bezirk sowie die Bewertung der bestehenden Entsorgungsinfrastruktur. Besonders im Fokus liegen stark frequentierte Gebiete wie das Ittertal, das Lochbachtal und die Ohligser Heide, wo verbesserte Entsorgungsmöglichkeiten dringend benötigt werden. Zudem soll die Anfrage wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der Verschmutzung durch Hundekot in diesen Bereichen identifizieren.

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Neben Infrastrukturverbesserungen sieht der Vorschlag auch weitergehende Strategien vor. Dazu zählen Aufklärungskampagnen, um das Bewusstsein von Hundehaltern zu schärfen, sowie eine konsequentere Durchsetzung bestehender Regeln. Ziel ist es, ein präzises Bild der aktuellen Situation zu zeichnen und den Weg für gezielte Verbesserungen im Abfallmanagement zu ebnen.

Die Anfrage zielt darauf ab, klare Schritte zur Steigerung der Sauberkeit in öffentlichen Räumen zu definieren und gleichzeitig ein respektvolles Miteinander im Bezirk zu fördern. Bei Erfolg könnten die Ergebnisse zu besseren Entsorgungssystemen, einer höheren öffentlichen Sensibilisierung und einer gleichmäßigeren Kontrolle führen. Die Gruppen hoffen, dass diese Maßnahmen die Ursachen der Verschmutzung bekämpfen und die Lebensqualität für Anwohner und Hundehalter gleichermaßen verbessern.

Quelle