Betrunkener Pole bedroht Polizisten am Bochumer Hauptbahnhof mit brutaler Geste
Mirjana SchachtBetrunkener Pole bedroht Polizisten am Bochumer Hauptbahnhof mit brutaler Geste
Am 25. November 2022 wurde ein 37-jähriger Pole am Bochumer Hauptbahnhof nach einer Routinekontrolle, die in einer Konfrontation eskalierte, vorläufig festgenommen. Die Polizei entließ ihn später mit einem Hausverbot, doch mittlerweile ermitteln die Behörden wegen Bedrohung und Beleidigung.
Der Vorfall begann, als Beamte eine standardmäßige Kontrolle am Bahnhof durchführten. Der Mann zeigte sich von Anfang an unkooperativ und weigerte sich, den Anweisungen Folge zu leisten. Ein Alkoholtest ergab einen Blutalkoholwert von 2,8 Promille.
Während der Auseinandersetzung spuckte er in seine Hand und schleuderte die Flüssigkeit in Richtung der Polizisten, wobei ein Beamter am Bein getroffen wurde. Anschließend führte er mit dem Finger eine Geste aus, als würde er sich die Kehle durchschneiden – was die Behörden als direkte Drohung werteten. Sein Name wurde in Übereinstimmung mit deutschen Datenschutzbestimmungen nicht veröffentlicht.
Nach der polizeilichen Bearbeitung wurde der Mann wieder auf freien Fuß gesetzt, erhielt jedoch ein Betretungsverbot für den Bahnhof. Die Staatsanwaltschaft prüft nun, ob Anklage wegen Beleidigung und Bedrohung erhoben wird. Die Ermittlungen dauern an.
