Berliner Familie baut illegalen Fußballplatz im Garten – Nachbarn protestieren gegen Lärm
Gerlinde HeinrichBerliner Familie baut illegalen Fußballplatz im Garten – Nachbarn protestieren gegen Lärm
Eine Familie in Berlin hat sich im eigenen Garten einen privaten Fußballplatz gebaut – und damit Beschwerden der Nachbarn ausgelöst. Das 16 mal 8 Meter große Spielfeld mit Flutlicht und Borussia-Dortmund-Branding entstand ohne Baugenehmigung.
Robert Salomon, der Vater der Familie, muss nun mit möglichen rechtlichen Konsequenzen rechnen, während die örtlichen Behörden den Fall prüfen.
Die Salomons ließen den Platz mit Kunstrasen, Toren, Netzen und Absperrungen ausstatten. Ihre Kinder nutzen ihn regelmäßig, doch Anwohner beklagen Lärmbelästigungen durch den Betrieb.
Die Stadt Berlin hat den Platz bereits als unzulässig in einem reinen Wohngebiet ohne entsprechende Baubewilligung eingestuft. Beamte empfahlen, einen nachträglichen Antrag auf Genehmigung abzulehnen. Auch die Ausländerbehörde in Berlin wird voraussichtlich gegen die Anlage Stellung beziehen.
Stand Februar 2026 haben weder die Stadt noch das Kreisbauamt öffentliche Stellungnahmen abgegeben oder Vollstreckungsmaßnahmen eingeleitet. Fristen oder Strafen wurden bisher nicht bekannt gegeben. Salomon hofft, dass der Platz selbst bei einer Ablehnung nicht sofort abgerissen werden muss.
Die Entscheidung über einen möglichen Abriss liegt nun bei den lokalen Behörden. Der Fußballplatz bleibt vorerst bestehen, doch eine rechtliche Klärung steht noch aus. Nachbarn und Behörden beobachten die weitere Entwicklung.
