Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst für mehr Vielfalt und Teilhabe
Heinz-Josef ZirmeBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst für mehr Vielfalt und Teilhabe
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach wächst auf dreizehn Mitglieder – bessere Repräsentation der vielfältigen Stadtbevölkerung
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach ist von neun auf dreizehn Mitglieder angewachsen, um die vielfältige Bevölkerung der Stadt besser abzubilden. Erstmals sind nun auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen Teil der erweiterten Gruppe. Die jüngsten Wahlen und neuen Initiativen markieren einen wichtigen Schritt hin zu mehr Barrierefreiheit und Teilhabe.
Bei der letzten Sitzung des Beirats stand die Stärkung der Inklusion in der gesamten Stadt im Mittelpunkt. Einstimmig wählten die Mitglieder Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur zur neuen Vorsitzenden. Als ihre Stellvertreterin wurde Uta Vossebrecker bestimmt, die die Max-Bruch-Städtische Musikschule vertritt.
Der Beirat verabschiedete zudem einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion, der nun dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie, Gesundheit und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt wird. Eine zentrale Neuerung des Plans ist die vermehrte Verwendung von Leichter Sprache in offiziellen Dokumenten, um diese besser verständlich zu machen.
Um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen lokale Entscheidungen mitprägen, entsandte der Beirat Vertreter:innen in verschiedene Fachausschüsse des Stadtrats. Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement der Gruppe und bezeichnete ihre Arbeit als "entscheidend für die Zukunft Bergisch Gladbachs".
Kaul betonte, dass Inklusion die Grundlage einer Gesellschaft sei, in der alle selbstbestimmt leben und sich vollumfänglich einbringen können. Vor der Erweiterung 2023 zählte der Beirat zwölf Mitglieder – die jüngste Aufstockung auf dreizehn unterstreicht das verstärkte Bekenntnis zu einer breiteren Repräsentation.
Mit der neuen Führung und dem überarbeiteten Aktionsplan will der erweiterte Inklusionsbeirat nun für mehr Barrierefreiheit und klarere Kommunikation in der Stadtpolitik sorgen. Ziel ist es, die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen fest in den Entscheidungsprozessen Bergisch Gladbachs zu verankern. Als nächster Schritt steht die Vorstellung des aktualisierten Plans vor dem ASWDG und dem Stadtrat an.






