Bergisch Gladbach will Strunde renaturieren – doch das Projekt hängt an Fördergeldern
Heinz-Josef ZirmeBergisch Gladbach will Strunde renaturieren – doch das Projekt hängt an Fördergeldern
Bergisch Gladbach treibt Pläne zur Renaturierung der Strunde auf dem ehemaligen Zanders-Gelände voran
Der Stadtrat hat bereits beschlossen, sich einem Bundesförderprogramm anzuschließen, um den Großteil der Kosten zu decken. Nun werben lokale Politiker um Unterstützung, um die notwendigen Mittel bis Ende 2026 zu sichern.
Ziel des Projekts ist es, die Strunde freizulegen und naturnah umzugestalten, um das Zanders-Areal attraktiver zu machen. Theresia Meinhardt, Vorsitzende der Grünen-Fraktion, ist überzeugt, dass der renaturierte Fluss dem Standort eine neue Identität verleihen und seine Anziehungskraft steigern wird.
Die Stadt beabsichtigt, Fördergelder über das Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ zu beantragen. Bis zu 80 Prozent der geschätzten 5,4 Millionen Euro – rund 4,3 Millionen – könnten vom Bund übernommen werden, die restlichen 20 Prozent würde die Kommune tragen.
Der lokale SPD-Vorsitzende Klaus W. Waldschmidt hat die Bergisch Gladbacher Bundestagsabgeordnete Caroline Bosbach aufgefordert, sich in Berlin für das Vorhaben einzusetzen. Andreas Ebert, SPD-Sprecher für Stadtentwicklung, hofft, dass der Haushaltsausschuss des Bundestags die Förderung bewilligt. Die endgültige Entscheidung wird im vierten Quartal 2026 erwartet.
Bei einer Genehmigung würde der Bund den Löwenanteil der Renaturierungskosten tragen und die finanzielle Belastung für die Stadt verringern. Der Erfolg des Projekts hängt nun davon ab, ob die politische Unterstützung gesichert wird und der Haushaltsausschuss Ende 2026 grünes Licht gibt.






